Minsterium wies Neuausschreibung der Schülertransporte zurück

FELDKIRCHEN (reis). Die Initiative des Gemeindesrates, den Schülertransport in Feldkirchen neu auszuschreiben, ist vom zuständigen Bundesministerium für Familien und Jugend zurückgewiesen worden: Es wird keine Neuausschreibung geben.

Mit dem Argument, durch ein alternatives Konzept die Wartezeiten für Schüler zu verkürzen und dadurch auch die Kosten zu senken, wandte sich die Gemeinde an die zuständige Finanzlandesdirektion. Diese lehnte das Ersuchen um Neuausschreibung ab. Der Gemeinderat beschloss mit den Stimmen der SPÖ das zuständige Bundesministerium damit zu konfrontieren. ÖVP und FPÖ hatten sich damals vehement gegen diese Initiative ausgesprochen.

Die Antwort des Ministeriums fiel eindeutig aus: Das Problem der zu frühen Ankunft von Schülern in der Neuen Mittelschule Feldkirchen sei im September 2015 im Einvernehmen mit dem Unternehmen und der Gemeinde gelöst worden. Mit dem Unternehmen Gerhard Rechberger in Pesenbach, das seit 1998 Vertragspartner für Schülerfreifahrten ist, gebe es keine Probleme.

Die vom Finanzamt Linz durchgeführte Kostenanalyse zeige, dass der derzeitige Vertragspartner wesentlich günstiger sei als die Berechnungen im alternativen Konzept, das vorgelegt wurde. Abschließend heißt es in dem Schreiben des Ministeriums an die Gemeinde, dass die Neuausschreibung des Schülertransportes zur Hebung der Attraktivität eines Schulstandortes in den Richtlinien nicht vorgesehen sei.

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