Gemeinde Puchenau
Schimböck tritt am 12. Mai als Bürgermeister zurück

Der Puchenauer Bürgermeister Gerald Schimböck (ÖVP)
  • Der Puchenauer Bürgermeister Gerald Schimböck (ÖVP)
  • Foto: Gemeinde Puchenau
  • hochgeladen von Gernot Fohler

PUCHENAU. Bereits im Februar hatte Bürgermeister Gerald Schimböck (ÖVP) bekanntgegeben, dass er bei Wahl im September nicht mehr kandidieren wird. In der Gemeinderatssitzung am 12. Mai wird der 56-Jährige offiziell zurücktreten. In derselben Sitzung steht auch die Wahl seines Nachfolgers durch den Gemeinderat auf dem Programm. Die ÖVP Puchenau nominierte einstimmig Vizebürgermeister Friedrich Geyrhofer für die Wahl zum Bürgermeister. Er wird die ÖVP auch im Herbst als Spitzenkandidat in die Wahl führen. Ob es bei der Wahl im Gemeinderat Gegenkandidaten geben wird, steht noch nicht fest.

Persönliche Gründe

Der Grund meines Rückzuges aus der Kommunalpolitik und mein Rücktritt als Bürgermeister ist eine sehr persönliche Entscheidung. Ich möchte noch einmal die Chance auf eine berufliche Neuorientierung wahrnehmen und werde mich zukünftig einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Privat freue ich mich vor allem auf mehr Zeit für die Familie und auf Bewegung in der Natur.
Bürgermeister zu sein war eine sehr schöne Aufgabe, aber jetzt ist es Zeit für etwas Neues
.“

Hammer bedankt sich

Bezirksparteiobmann Nationalrat Michael Hammer: „Ich bedanke mich bei Bürgermeister Gerald Schimböck für die geleistete Arbeit. Ich freue mich, dass die ÖVP Puchenau geschlossen hinter Vizebürgermeister Fritz Geyrhofer steht und ihn für die Bürgermeisterwahl nominiert. Auf diese Weise sind in schwierigen Zeiten die Weichen in Richtung sichere Zukunft gestellt.“

Ära Schimböck

Bürgermeister Gerald Schimböck hat während seiner neunjährigen Amtszeit viel weitergebracht. Wichtige Projekte waren etwa der Neubau des Wirtschaftshofs Ottensheim-Puchenau, die nachhaltige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, der Neubau des Multifunktionsgebäudes in Holzbauweise für die Freiwillige Feuerwehr, den Musikverein und
die Polizei. Dazu kommen Leaderprojekte wie ein Naturkompetenzzentrum für die Pfadfinder und der Aktivpark Puchenau mit FreeGym Outdoorfitnessgeräten auf der Vorbehaltsfläche. Darüber hinaus gab es einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Zentrum Puchenau und die Überarbeitung des örtlichen Entwicklungskonzpepts und des Flächenwidmungsplans. In Schimböcks Ära fiel zum Beispiel auch die Flüchtlingskrise 2015, welche die Gemeinden forderte.

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