Bei der Königsetappe zeigte Ricci Zoidl seine Klasse

Ricci, schwer geschlagen am Kitzbühler Horn.
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Mit etwas gemischten Gefühlen sieht der Goldwörther Riccardo Zoidl einen Tag nach dem Zieleinlauf der Ö-Rundfahrt auf die abgelaufene Woche zurück. Obwohl Ricci optimal vorbereitet in die Tour ging, schaute am Ende nicht das heraus was er sich erwartet hatte. Vorwerfen will und kann sich der 29-Jährige, der im Team Simplon Felbermayr Wels fährt, aber nichts. Er hat alles probiert, aber das Glück war nicht an seiner Seite.

Nach dem Sturz Kampf gegen den Wind

Bei der ersten Etappe von Graz nach Wien fand er sich nach einem Sturz, der vor ihm passierte in einem Acker wieder. Starker Wind verhinderte ein Aufschließen zur Spitzengruppe und so verlor er fast zwei Minuten. Bei der Etappe auf das Kitzbühler Horn wollte er Verlorenes wieder aufholen, doch am Beginn des Finales, beim Sechs-Kilometer-Anstieg lief es nicht so wie erwartet. „Ich weiß nicht warum, aber ich konnte meine Leistung nicht abrufen. Auf der Glockneretappe konnte ich eine höhere Wattzahl auf sechs Stunden fahren, als am Kitz über eine halbe Stunde. Ich bin mir auch sicher, vor dem schweren Finale genug getrunken zu haben“, so Riccardo.

Auf der Glockneretappe zeigte Ricci seine Klasse

Am nächsten Tag, auf der Königsetappe über Felbertauern, Iselsberg, Hochtor und Fuschertörl mit Zielanstieg nach St. Johann/P. fuhr Ricci über 200 Kilometer an der Spitze, war zweiter beim Hochtor und Fuschertörl und wurde letztendlich nach 212,5 Km und 3.528 Höhenmetern vom Australier Ben O’Connor (Team Dimension Data) niedergesprintet.
Letztendlich beendete Ricci Zoidl die Rundfahrt, die in Wels vor herrlicher Zuschauerkulisse in Wels endete, auf dem 15. Platz.

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