David Lang ist Dritter im Wakeskaten

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MAILAND. Bereits in der Qualifikation am Freitag ließ David Lang keine Zweifel aufkommen, dass er auch das vierte Jahr in Folge Anwärter auf eine Medaille bei einem Großevent ist. In der Disziplin Wakeskaten, die vereinfacht gesagt wie Skateboarden am Wasser ist, zählt der Oberösterreicher seit Jahren zur Weltspitze. Der Cablepark in Mailand ist gespickt mit schwimmenden Obstacles, die vergleichbar mit jenen im Skateboard- oder Snowboardpark sind. Tricks wie Ollies, Kickflips, Big-Spins oder Shuvits werden aus dem Wasser gesprungen und die Kunst ist es, das Brett dabei nicht zu verlieren.

Bronze scheint dem 21-jährigen besonders gut zu stehen, denn wie schon bei der EM 2015, der WM 2016 und der EM 2017 kann David Lang auch bei dieser EM in Mailand den dritten Platz erobern. Nach einem Sturz im ersten Finallauf blieb der Oberösterreicher vom jetlake in Feldkirchen fokussiert und kämpfte sich mit einem nahezu perfekten zweiten Lauf mit Kickflip und Switch Kickflip sowie technischen Tricks auf den Obstacles auf den 3. Rang. Gold bleibt im Gastgeberland durch Maurizio Marassi. Silber geht an Maxime Giry aus Frankreich.

Auch der Linzer Timo Kapl war sehr gut in die EM gestartet und hatte seine Qualifikations-, Halbfinal- und Semifinal-Heats eindrucksvoll dominiert. Mit Pete-Rose 540, Nosepress am Rainbow Rail, Railey 540, S-Mobe 540, Crow Mobe mit Tailgrab und einem Frontside 900 waren seine Läufe mehr als beeindruckend. Nach dreimal Silber bei einer EM wollte der 21-jährige unbedingt Gold holen und setzte dafür alles auf eine Karte. Er stellte im Finale seinen Lauf um und ersetzte den Railey 540 gegen einen Railey 720, den er allerdings nicht mehr stehen konnte. Am Ende landete er auf Platz sechs. Europameister wurde wie schon 2016 der Israeli Guy Firer vor Max Milde (GER) und Riccardo de Tollis (ITA).

„Ich wusste dass Guy Firer noch einen draufsetzen kann und habe deshalb im Finale alles riskiert. Ich wollte nicht wieder zweiter werden und habe Vollgas gegeben um Gold zu holen. Leider hat es nicht sein sollen“, resümiert Timo Kapl nach dem Finale.

Bei den Damen war Tanja Warmuth aus Innsbruck bis ins Semifinale gekommen. Ein Sturz beim Switch Blindjudge kostete ihr den Einzug ins Finale. Am Ende holte die Tirolerin mit Platz sieben ihr bestes Ergebnis bei einem Titelevent. Europameisterin wurde die große Favoritin, Julia Rick aus Deutschland.

Vorschau: Corona Wakeboard Cup vom 25. bis 26. August 2018 am Ausee bei Linz

Für das Wakeboard Team Austria war es erneut eine großartige EM mit zwei Medaillen und vielen Topleistungen und Platzierungen. Am kommenden Wochenende geht es gleich weiter mit dem 3-Star Worldtour Stop in Asten am Ausee. Der Bewerb ist der letzte Cable Stopp des Corona Wakeboard Cups 2018, dementsprechend werden hier die Gesamtsieger und Staatsmeister ermittelt.

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