Burn-out als Antwort auf zu großen Druck

Die Zahlen jener Menschen, die sich ausgebrannt fühlen, steigen drastisch.
  • Die Zahlen jener Menschen, die sich ausgebrannt fühlen, steigen drastisch.
  • Foto: Jörg Lantelme/Fotolia
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OTTENSHEIM (dur). Betroffene geraten immer mehr unter Druck ihr Engagement zu verstärken und ignorieren dabei die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Die Krankheit wird durch das allgegenwärtige "Alles ist machbar" in Wirtschaft und Gesellschaft begünstigt, sagt Psychotherapeutin Gudrun Hallermann, die eine Praxis in Ottensheim betreibt. Das Erschöpfungssyndrom, wie Burn-out auch genannt wird, entwickelt in mehreren Phasen einen immer größeren Leidensdruck. Nicht mehr ignorierbare körperliche Symptome wie Schlaflosigkeit zwingen die Burn-out-Patienten schließlich zu einer Handlung. Krankenstand und professionelle Behandlung sind notwendig. Manche Betroffene überfordert schon das Zubereiten einer Tasse Tee, so Hallermann.

Hilfe vom Profi
Psychotherapie hilft Betroffenen, ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen zu lernen. In der Therapie werden Strategien erarbeitet, die eigene Grenzen zu achten und Möglichkeiten fürs Energietanken zu finden.
In manchen Fällen ist vorübergehend eine medikamentöse Behandlung nötig.
Entspannungstechniken, Meditation, Sport und Hobbys helfen bei der Genesung und sorgen langfristig für einen Ausgleich zum Beruf.

Burn-out-Signale
• Müdigkeit (schon beim Gedanken an Arbeit)
• Schlaflosigkeit
• Krankheitsanfälligkeit
• diffuse körperliche Beschwerden
• negative, zynische Einstellung gegenüber Kollegen, Kunden, Freunden und Familie
• Schuldgefühle
• Rückzug
• Reduzierung/Vermeidung der Arbeit
• Gefühle der Erfolgs- und Machtlosigkeit sowie Minderwertigkeit
• Überforderung
• Depressionen
• Gehemmtheit
• Ängstlichkeit
• Ruhelosigkeit

Autor:

Ruth Dunzendorfer aus Urfahr-Umgebung

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