Selbständigkeit
"Man muss sich einfach trauen"

Dominik Kacinari mit Sohn und Lehrling Luca.
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  • Dominik Kacinari mit Sohn und Lehrling Luca.
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Selbständigkeit bringt viele Freiheiten mit sich – aber auch ein gewisses Risiko.

GRAMASTETTEN (vom). Bei vielen ist und bleibt es nur beim Traum, andere setzen ihre Geschäftsideen in die Tat um. Dominik Kacinari aus Gramastetten legte 2014 die Meisterprüfung als Zahntechniker ab und wagte gleich daraufhin den Sprung in die Selbständigkeit. Bereut hat er es bis heute nicht.


Ersten Lehrling eingestellt

Mehr als 30 Jahre Berufserfahrung kann Kacinari vorweisen. Sein erstes Zahnlabor eröffnete er 2014 im Keller seines Hauses. Seit kurzem ist er damit in die Gramastettner Marktstraße umgezogen. Inzwischen beliefert er zahlreiche Zahnarzt-Praxen mit Erzeugnissen wie Teil- und Vollprothesen, Modellgüsse, Veneers, Implantate, Kronen und Stege.
Seit Februar 2019 ist auch Sohn Luca im Betrieb. Nach der abgeschlossenen Lehre als Maurer hat er den Beschluss gefasst, noch die vierjährige Lehre als Zahntechniker zu absolvieren. Weitere Mitarbeiter sollen vorerst nicht eingestellt werden. "Ich habe nicht vor, groß zu werden", meint Kacinari.

Bei Idee bleiben

"Ein großer Vorteil der Selbständigkeit ist die Freiheit, seine Arbeitszeit selbst einzuteilen", so der Zahntechnik-Meister. Dafür habe man aber große Verantwortung. Auch die vielen Steuern würden es jungen Unternehmern nicht leicht machen. "Auch wenn Selbständigkeit immer ein Risiko mit sich bringt, soll man sich trotzdem einfach trauen und bei seiner Idee bleiben", rät Kacinari Neugründern.

Gründerservice als Starthilfe

Eine wesentliche Hilfe für Neugründungen ist das Gründerservice der Wirtschaftskammer. In kostenlosen Workshops wird einerseits zu rechtlichen Themen wie Gewerberecht, Rechtsformen, Steuern und soziale Absicherung informiert. Andererseits geht es gezielt um die betriebswirtschaftliche Gründungsvorbereitung.
Peter Polgar, Leiter des Gründerservice und der Unternehmensförderung der WKÖ, empfiehlt Jungunternehmern zudem, ein gutes Netzwerk bereits vor der Gründung aufzubauen. Die Junge Wirtschaft würde von Beginn an eine solide Basis bieten, um mit Menschen in ähnlichen Situationen in Kontakt zu treten.

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