Reinhard Stadler als Obmann der WKO Urfahr-Umgebung bestätigt

Der neue WKO-Bezirksstel­lenausschuss von Urfahr-Umgebung: Franz Tausch, Reinhard Stadler, Günter Aiglsperger, Josef Hartl, Edith Auinger-Pfund, Johannes Ecker, Karin Göweil, 
Wolfgang Griesmann, Karl Pramer, Günther Hochreiter, WKOÖ-Direktor Walter Bremberger und Franz Tauber (v. l.).
  • Der neue WKO-Bezirksstel­lenausschuss von Urfahr-Umgebung: Franz Tausch, Reinhard Stadler, Günter Aiglsperger, Josef Hartl, Edith Auinger-Pfund, Johannes Ecker, Karin Göweil,
    Wolfgang Griesmann, Karl Pramer, Günther Hochreiter, WKOÖ-Direktor Walter Bremberger und Franz Tauber (v. l.).
  • Foto: Krügl
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BEZIRK. Reinhard Stadler wurde bei der konstituierenden Sitzung des WKO-Bezirksstellenaus­schusses Urfahr-Umgebung von WKOÖ-Direktor Walter Bremberger für die Funktionsperiode bis 2020 erneut als Obmann angelobt und somit in dieser Funktion bestätigt.

WKO-Obmann Reinhard Stadler (54), verheiratet mit Gattin Eva, 3 Söhne, führt seit 1992 das von seinem Vater 1969 gegründete Spenglereiunternehmen in Alberndorf/Spattendorf, das auf Bauspenglerei und Flachdächer spezialisiert ist und 20 Mitarbeiter beschäftigt. Assistiert wird er in der Geschäftsführung von Gattin Eva und Sohn Thomas. Neben seinem Unternehmen engagiert sich Stadler schon seit vielen Jahren für die UU-Wirtschaft nicht nur im WKO-Bezirksstellen­aus­schuss von Urfahr-Umgebung, an dessen Spitze er seit 2010 tätig ist, sondern auch als Obmann des GUUTE Vereins.

Der Bezirk Urfahr-Umgebung hat sich mit seinen mittlerweile mehr als 5500 Unternehmen wirtschaftlich zu einer Vorzeigeregion entwickelt. Die Stärken dieser Mühlviertler Region liegen im hohen Bevölkerungswachstum, einem hohen Kaufkraftpotenzial und der Nähe zur Landeshauptstadt. Diese hat gleichzeitig allerdings auch Schattenseiten. Seit vielen Jahren kämpft der Bezirk Urfahr-Umgebung gegen den hohen Kaufkraftabfluss in den Zentralraum — das zum Glück mit Erfolg. Die vor 17 Jahren gestartete GUUTE Initiative zeigt durchaus Früchte. Die spürbare Stärkung des Regionalbewusstseins auf breiter Ebene spiegelt sich so z.B. in der Kaufkraftentwicklung wider, freut sich Stadler, dass es dem Bezirk Urfahr-Umgebung gelungen ist, die Kaufkraft-Eigenbindung auf 45 Prozent zu steigern und damit im oberösterreichweiten-Bezirksranking die „rote Laterne“ abzugeben. Die Sogwirkung des Zentralraums bekommt die UU-Wirtschaft vor allem auch auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. So erfreulich es sein mag, mit der niedrigsten Arbeitslosenrate zu brillieren, so schwierig ist es andererseits auch gleichzeitig für die UU-Unternehmen, den ausreichenden Fachkräftenachwuchs zu rekrutieren. Über 80 Prozent Pendlerrate sind ein deutliches Signal.

In diesen Bereichen wirksame Initiativen zu setzen, sieht Stadler auch als eine der Hauptherausforderungen für das neu aufgestellte „UU-Wirtschaftsparlament“. „Wir haben im Bezirk wenig nutzbare Betriebsflächen. Lediglich 4,8 Prozent des gesamten gewidmeten Baulandes sind dafür vorgesehen. Das macht auch die Bemühungen um die Ansiedlung interessanter Arbeitgeberbetriebe nicht leicht.“ Defizite sieht Stadler auch bei den Handelsflächen. Die Steigerung der Attraktivität des UU-Arbeitsmarktes durch mehr Betriebsflächen und -ansiedlungen sowie durch eine verstärkte Kooperation der KMU im Bereich Personalentwicklung ist für Stadler ebenso ein prioritäres Ziel wie die Forcierung der Bildungs-, Forschungs- und Innovationsintensität (vor allem beim KMU), die Stärkung der Betriebe durch Netzwerke und Kooperationen sowie mehr Bewusstsein für das Unternehmertum im Bezirk. Weitere Ziele im Projekt „Zukunft Wirtschaft UU“: Ausbau des Naherholungswertes, der auch Chancen birgt, mehr Kaufkraft in die Region zu holen. Dazu sollen auch neue Angebote und die Fortsetzung der Bewusstseinsbildung unter dem Motto „... denn das GUUTE liegt so nah!“ beitragen. Offene „Baustellen“ gibt es auch noch im Bereich der Infrastruktur: Für die 4. Donaubrücke und den Westring wurde mit dem kürzlichen Spatenstich endlich einmal ein Signal gesetzt, langfristig werde man aber auch den Nordring und eine Ostumfahrung benötigen. Auch die Leistungsfähigkeit der Mühlkreisautobahn A 7 lässt zu wünschen übrig, insbesondere im Bereich der Linzer Stadtdurchfahrt. Auch moderne Verkehrskonzepte betreffend den Ausbau der öffentlichen Verkehrsverbindungen innerhalb des Bezirkes Urfahr-Umgebung unter Einbindung privater Busunternehmen, die Schnellbahn Linz-Gallneu­kir­chen-Pregarten sowie Park&Ride-Anlagen in Verbindung mit Einkaufsmöglichkeiten haben Priorität. Ebenso sieht Stadler aber auch die Schließung regionaler Breitband-Versorgungslücken sowie die Erhöhung der Energieautarkie auf der „To-Do-List“ für die kommenden Jahre.

Bei der Realisierung dieser Vorhaben und Ziele baut Stadler auf die Unterstützung eines engagierten Teams, das sich für die Funktionsperiode bis 2020 aus folgenden Personen zusammensetzt: Günter Aiglsperger (Aga-TECH, Aiglsperger GmbH, Ottensheim), Mag. Edith Auinger-Pfund (Inhaberin der Konditorei „Condita“, Steyregg), Johannes Ecker (ECKO Alukonstruktionen Ges.m.b.H., Engerwitzdorf), Wolfgang Griesmann (W. Griesmann Baumaschinenhandel GmbH, Engerwitzdorf), DI Josef Hartl (E+E Elektronik Ges.m.b.H., Engerwitzdorf), Karl Pramer (Opel Pramer, Oberneukirchen), Wolfgang Seyr (Bus & Taxi Seyr, Feldkirchen a. d. D.) und Franz Tausch (KIMI-Plus GmbH, Linz). Als Vertreter der Jungen Wirtschaft Urfahr-Umgebung wurden deren Bezirksvorsitzender Günther Hochreiter (LeistBAR e.U., Alberndorf) sowie für Frau in der Wirtschaft deren Bezirksvorsitzende Karin Göweil (Ignaz Göweil GmbH & Co KG, Engerwitzdorf) in den Ausschuss kooptiert. Komplettiert wird das Team der WKO Urfahr-Umgebung mit Bezirksstellenleiter Dr. Franz Tauber.

Autor:

Ruth Dunzendorfer aus Urfahr-Umgebung

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