Urfahr-Umgebung führt bei den Lehrlingsanfängern in OÖ

Franz Tauber

URFAHR-UMGEBUNG. Franz Tauber ist der Geschäftsstellenleiter der Wirtschaftskammer Urfahr-Umgebung.

BezirksRundschau: In welchen Branchen/Berufen ist der Lehrlingsmangel in Urfahr-Umgebung besonders akut?
Tauber: Derzeit sind beim AMS 140 offene Lehrstellen im Bezirk gemeldet, d. h. ebenso viele Lehrlinge könnten sofort nach Ende des Schuljahres einen regionalen Lehrplatz bekommen. In Zeiten verstärkter Verkehrsstaus ist ein Lehrplatz in der Region besonders attraktiv. Der Lehrlingsmangel ist im Einzelhandel am stärksten, speziell im Lebensmittelhandel. Knapp dahinter ist der Bereich Gastronomie mit den Lehrberufen Koch/Köchin, Restaurantfachmann/frau und Gastronomiefachmann/-frau.

Wie zufrieden sind die WKO und Unternehmen mit den Projekten GUUTE-Lehrlingstage und GUUTE-Lehrlingsshows im vorigen Jahr?
Mein Eindruck ist, dass die Lehrbetriebe mit diesen beiden Angeboten sehr zufrieden und dankbar sind, dass wir ihnen diese „Bühnen“ bieten. Das Erfolgsrezept dieser Lehrlingsaktivitäten ist, dass wir sowohl die Lehrlingsshow als auch die Lehrlingstage in allen drei Regionen des Bezirkes extra anbieten. Die starke Teilnahme von insgesamt 83 Lehrbetrieben zeigt, dass sich der erhöhte Aufwand lohnt. Besonders erfreulich ist die aktuelle Lehrlingsstatistik. Sie weist nach, dass unsere Lehrlings-Aktivitäten tatsächlich etwas bringen: Beim Zuwachs der Lehrlings-Anfänger liegt der Bezirk UU mit + 19,87 % (OÖ + 3,38 %) von allen oö. Bezirken an 1. Stelle. 

Welche Rückmeldungen gab es von den Schulen (Lehrer und Schüler) in Sachen Lehrlingstage und Lehrlingsshows?
Da zumeist Lehrlinge selbst ihren Lehrberuf präsentierten, waren die Vorstellungen authentisch. Diese Echtheit hat sowohl die Schüler als auch die Lehrer beeindruckt. Einige Lehrer waren überrascht, wie positiv sich ihre ehemaligen Schüler entwickelt haben. Insgesamt nahmen an den Lehrlingstagen und an den Lehrlingsshows zirka 1.500 Schüler teil. Herzlichen Dank an Pflichtschulinspektorin Susanne Kaltenböck sowie an die Lehrerinnen und Lehrer der Neuen Mittelschulen und der Polytechnischen Schulen, die unsere Bemühungen sehr unterstützen.

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