PTS
Urfahraner Polys geben gute Berufsorientierung

<f>Betriebsexkursion</f> zur Firma Kapl Leonfelden.
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  • <f>Betriebsexkursion</f> zur Firma Kapl Leonfelden.
  • Foto: NMS Gallneukirchen
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URFAHR-UMGEBUNG (fog). Während Polytechnische Schulen (PTS) noch vor ein paar Jahrzehnten kein hohes Ansehen genossen – oft wurden sie als vergeudetes Jahr bezeichnet – aktuell erfreuen sie sich eines großen Zuspruchs. Die PTS in Bad Leonfelden, Gallneukirchen, Gramastetten und Ottensheim sind auch nicht mit städtischen PTS zu vergleichen. Ab dem Jahr 2020 soll zusätzlich ein neuer Lehrplan das einjährige Poly bzw. 9. Schulstufe attraktiver machen. Das Gallneukirchner PTS ist seit dem heurigen Schuljahr vom Schloss Riedegg in die Räume der ehemaligen NMS 1 ins Schulzentrum mit zwei Klassen eingezogen. Die NMS 1 und 2 wurde zur NMS Gallneukirchen zusammengelegt. Schulleiterin der NMS und des Poly ist Margit Leitenbauer. In Gallneukirchen haben heuer 44 Schüler mit der PTS begonnen. "Für die Jungen ist es ein wichtiges Jahr mit vielen praktischen Übungen", meint Leitenbauer. Zum Teil, so die Direktorin, würden sich heute mehr Schüler als früher bewusst für die PTS mit anschließender Lehre entscheiden und gegen eine höhere Schule. Das hänge mit der Möglichkeit von Lehre mit Matura zusammen.

Orientierungsphase

"Die PTS geben eine gute Orientierung für die Berufswelt", sagt die Schulleiterin von Bad Leonfelden und Ottensheim, Elfriede Draxler. 60 Schüler haben im September in Bad Leonfelden begonnen und 40 in Ottensheim. Die Schüler würden bestens orientiert und vorbereitet ins Berufsleben starten. "100 Prozent unserer Schulabgänger, die eine duale Ausbildung anstreben, haben zu Schulschluss eine passende Lehrstelle", sagt Schulleiterin Draxler.
Das Poly-Schuljahr startet mit einer Orientierungsphase mit Schnuppertagen und Exkursionen in verschiedenen Betrieben. Die Firmen gehen proaktiv im Oktober und November auf die PTS zu und wollen bereits Zusagen haben. "Für einige Schüler passt das, weil sie ohnehin schon wissen, welchen sie Beruf sie einmal ergreifen wollen", weiß Draxler. Andere Schüler sind mit 14 Jahren noch unentschlossen in welchen Bereich sie einmal arbeiten wollen.

Fachbereiche

Ein Vorteil der PTS sind die Fachbereiche. In Ottensheim und Bad Leonfelden sind dies zum Beispiel Elektro/Mechatronik (IT), Metall, Holz, Bau, Tourismus, Dienstleistung kreativ, Dienstleistung Gesundheit und Handel/Büro. 13 von 32 Stunden verbringen die Schüler in diesen Fachbereichen – bei technischen Fächern ist die Hälfte davon Werkstättenunterricht. Die Schüler haben auch acht "Berufspraktische Tage". Zudem intesivieren die Polys Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft, z. B. mit Berufserkundungstagen oder den GUUTE-Lehrlingstagen.

&lt;f&gt;Betriebsexkursion&lt;/f&gt; zur Firma Kapl Leonfelden.
Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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