Vorderweißenbacherin erhielt „INNOVATIONaward FH Wels“

Von links: Andreas Rabl (Bürgermeister Stadt Wels), Michael Rockenschaub (Generaldirektor Sparkasse OÖ), Simone Kaar, Günter Rübig (Obmann FH-Förderverein Wels), Günther Hendorfer (FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Wels)
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  • Von links: Andreas Rabl (Bürgermeister Stadt Wels), Michael Rockenschaub (Generaldirektor Sparkasse OÖ), Simone Kaar, Günter Rübig (Obmann FH-Förderverein Wels), Günther Hendorfer (FH OÖ Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften, Wels)
  • Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger
  • hochgeladen von Veronika Mair

VORDERWEISSENBACH. Bereits zum 15. Mal wurde vor mehr als 300 Gästen im Minoritenkloster der „INNOVATIONaward FH Wels“ vergeben. Mit dem vom FH-Förderverein Wels gestifteten Preis werden praxisnahe und innovative Diplom- und Masterarbeiten ausgezeichnet. Verliehen wurden die Preise von Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl, dem Welser Bürgermeister Andreas Rabl, der die Räumlichkeiten in den Minoriten zur Verfügung stellte, dem FH-Fördervereins-Obmann Günter Rübig, dem Sparkassen-Generaldirektor Michael Rockenschaub und dem dem WK OÖ-Vizepräsident Clemens Malina-Altzinger.
Die Entwicklungsingenieur Metall und Kunststofftechnik-Absolventin Simone Kaar gewann den INNOVATIONaward in der Kategorie Technik/Maschinenbau & Werkstofftechnik mit einer Neuentwicklung von dichtereduzierten Stählen für die Automobilindustrie und durfte sich über einen Siegerscheck in der Höhe von 1.500 Euro freuen. Sie erhielt auch den Publikumspreis, der durch ein Online-Voting ermittelt wurde. „Ich habe im Rahmen meiner Masterarbeit nun an sogenannten dichtereduzierten Stählen geforscht. Dabei wird dem Stahl eine bestimmte Menge an Aluminium zulegiert, sodass sich die Dichte des Materials im Vergleich zu konventionellen Stählen verringert. Dadurch wird neben der positiven Wirkung der Festigkeitssteigerung eine zusätzliche Gewichtseinsparung erzielt“, erklärt Simone Kaar. Sie arbeitet nun im Rahmen ihrer Dissertation als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH OÖ am Campus Wels im Forschungsbereich von Quenching & Partitioning Stählen, in Zusammenarbeit mit der voestalpine Stahl GmbH und der Technischen Universität in Graz.

11.500 Euro Preisgeld ausgeschüttet

Die hochdotierten Zuwendungen für die 12 prämierten Diplom- und Masterarbeiten wurden vom FH-Förderverein Wels gesponsert. Der jeweilige Kategorie-Gewinner kann sich über einen Scheck in der Höhe von 1.500 Euro freuen, der Zweite und der Dritte erhalten je 500 Euro. Auch der Forschungsassitent des Jahres erhielt einen Siegerscheck in der Höhe von 1.500 Euro. „Das Besondere am INNOVATIONaward ist, dass wir hier jedes Jahr hervorragende Ideen für die oberösterreichische Wirtschaft präsentiert bekommen. Auf diese Leistungen, diese Kreativität, diesen Ideenreichtum der AbsolventInnen der FH OÖ bin ich stolz. Sie sind ein wichtiger Innovationsmotor für den oberösterreichischen Wirtschaftsstandort und die Unternehmen. Das Hirnschmalz ist unsere wichtigste Ressource und die FH leistet hier einen ganz wesentlichen Beitrag für Oberösterreich“, gratuliert Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl.

Qualität der Ausbildung weiter steigern

Die FH OÖ Fakultät in Wels bekommt im Jahr 2018 mit Agrartechnologie & -management, Electrical Engineering und Robotic Systems & Engineering drei neue Studiengänge. Zusätzlich investiert das Land OÖ in die Infrastruktur der FH OÖ Fakultät Wels mit einer Erneuerung der bestehenden Laborausstattung und dem Bau eines neuen Laborgebäudes in der Roseggerstraße.

Tag der offenen Tür am 16. März

Am Freitag, 16. März öffnet der FH OÖ Campus Wels von 9 bis 18 Uhr seine Türen. Alle Interessierten können erste Campus-Luft schnuppern, interessante Projekte bestaunen, Studienrichtungen und das Rundherum kennen lernen. Nähere Infos unterwww.fh-ooe.at/campus-wels

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