10.10.2014, 08:10 Uhr

Große Auswahl bei Berufen im Sozialbereich

(Foto: Fotolia/apops)
GRAMASTETTEN (fog). Im Sozialnetzwerk Arcus sozial, das in Sarleinsbach und Gramastetten ansäßig ist, gibt es mehrere Möglichkeiten bei den Sozial- und Pflegeberufen. Beschäftigt sind derzeit Diplomierte Sozialarbeiter/Sozialpädagogen, Diplomierte Sozialbetreuer in der Behindertenarbeit oder Familienarbeit, Fachsozialbetreuer in der Altenarbeit oder Behindertenarbeit, Absolventen des sozialpsychiatrischen Lehrgangs, Diplomierte Krankenschwestern/-pfleger, Heimhelfer, Betreuungshelfer, Therapeuten, Psychologen und Freiwillige Sozialhelfer.
"Momentan suchen wir eine Diplomierte Krankenschwester oder Krankenpfleger", sagt Sandra Kaindlbinder aus dem Arcus-Personalbüro. Die Ausbildung dafür dauert drei Jahre und kann in Spitälern etwa in Linz oder Rohrbach gemacht werden.
Die zweijährige Ausbildung zum Fachsozialbetreuer in der Behindertenarbeit oder Behindertenbegleitung wird im Diakoniewerk Gallneukirchen und bei der Caritas Linz angeboten. "Bei Bewerbungen ziehen wir Fachsozialbetreuer in der Behindertenarbeit vor, weil sie mehr machen können als jene in der Behindertenbegleitung", sagt Kaindlbinder.

Immer mehr finden den Weg zu Arcus sozial über sogenannte "Implacementstiftungen". Das sind Leute, die sich vom Arbeitsmarktservice (AMS) zum Fachsozialbetreuer umschulen lassen. Sie bekommen vom AMS Geld und ihnen wird die Ausbildung bezahlt. Kaindlbinder: "Das läuft über eine Stiftung. Die Praktikumsstunden machen sie bei uns und Arcus zahlt an die Stiftung." Seit etwa einem Jahr gibt es noch die Möglichkeit eines Fachkräftestipendiums. Die Auszubildenden bekommen ebenfalls Arbeitslosengeld, müssen sich aber die Ausbildung selber zahlen. "Einen Teil bekommen sie aber vom Bildungskonto zurück", so die Arcus-Personalistin.
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