31.10.2016, 06:30 Uhr

Ein Toter und drei Schwerverletzte bei Frontal-Crash auf der B126

Am Sonntagnachmittag prallten in Bad Leonfelden zwei Pkw frontal zusammen. Ein 58-jähriger Autolenker erlitt tödliche Verletzungen. Alle weiteren Insassen wurden schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr aus den Unfallwracks befreit werden.

BAD LEONFELDEN. Der Unfall ereignete sich kurz vor 15 Uhr auf der Leonfeldner Straße Höhe Unterstiftung. Der Unfallhergang ist noch völlig unklar. Auf einem geraden Streckenabschnitt krachten zwei Fahrzeuge frontal und beinahe ungebremst zusammen. Der Pkw eines 58-Jährigen aus Zwettl wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes in die Wiese geschleudert und kam am Dach zu liegen. Das Fahrzeug wurde völlig zerstört. Für den Lenker kam jeder Hilfe zu spät. Am Beifahrersitz saß eine 70-jährige Frau aus Oberneukirchen. Sie wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und mit der Rettung in die Linzer Uniklinik eingeliefert.

Im zweiten beteiligten Fahrzeug waren ein 40-Jähriger und eine 47-Jährige aus Gallneukirchen. Der 40-jährige Lenker musste ebenfalls von der Feuerwehr aus dem Unfallwagen befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen vom Notarzthubschreiber in das Linzer UKH eingeliefert. Seine Beifahrerin wurde mit Verletzungen von der Rettung ebenfalls in das UKH eingeliefert.

Der Unfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Ein Mitglied der Feuerwehr Stiftung und Mitarbeiter im Bezirks-Feuerwehrkommando Herbert Denkmayr wohnt in unmittelbarer Nähe zum Unfallort und hörte den Crash. „Es war ein extrem lauter Knall und ich lief aus dem Haus und sah bereits den Unfall. Ich habe sofort den Feuerwehrnotruf abgesetzt, bin zur Unfallstelle gelaufen und dort Erstmaßnahmen durchgeführt, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren. Es war ein schreckliches Bild.“, schilderte Denkmayr.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden, welche mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät die Personen aus dem Fahrzeug des Zwettlers befreiten, die Freiwillige Feuerwehr Zwettl, welche ebenfalls mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät vorgehen musste, um die Personen zu befreien. Die Freiwillige Feuerwehr Stiftung sicherte die Unfallstelle ab und führte im Abschluss die Aufräumarbeiten durch. Weiters waren zwei Sanitätseinsatzwagen des Roten Kreuzes, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber und mehrere Polizeistreifen im Einsatz.

Der Unfall war auch für die Einsatzkräfte sehr belastend. Diese kamen im Anschluss im Feuerwehrhaus Bad Leonfelden zusammen, um den Einsatz aufzuarbeiten und nachzubesprechen.

Fotos: Denkmayr/Rehberger | Pressestelle BFK UU (7)

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