07.07.2016, 09:07 Uhr

Für Pendler wird es kein staufreier Sommer

Sommerzeit ist Baustellenzeit: An diesen Punkten könnte es die Pendler wieder „zwicken“.

LINZ/BEZIRK (nil/fog). Die Stadt Linz hat den diesjährigen Baustellensommer aufgrund des Wegfalls der Eisenbahnbrücke etwas abgespeckt. Die Bauarbeiten werden laut Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ) möglichst zu verkehrsarmen Zeiten eingetaktet.
Die größten sieben Baustellen im Linzer Zentrum sind in der Grafik auf der linken Seite dargestellt. Mit Einschränkungen müssen Autofahrer vor allem entlang der Unteren und Oberen Donaulände nahe der Nibelungenbrücke rechnen. Heuer werden einige Busspuren verlängert, da ab 2017 in Linz österreichweit einzigartige Obusse mit 24 Metern Länge zum Einsatz kommen sollen. Die meis-ten Baustellenarbeiten finden von Juli bis September statt.
Der ÖAMTC rechnet ab Ferienbeginn dennoch mit einer spürbaren Entlastung auf den Staurouten. Grund dafür ist der wegfallende Kindergarten- und Schulverkehr.

Großbaustellen in Urfahr-Umgebung

Eine der größten Baustellen im Bezirk wird der Kreisverkehr in Bad Leonfelden sein. Der Baubeginn ist für Anfang August angesetzt. Voraussichtlich drei Monate lang dauert die Arbeit. Tageweise Sperren für Asphaltierungen sind Ende Oktober möglich. Umleitungen erfolgen über Reichenau und das Ortsgebiet Bad Leonfelden. Auch bei der Ortsdurchfahrt Gramastetten (L581 Hansbergstraße) finden ab Mitte August Belagsarbeiten statt, die circa eine Woche lang dauern werden. Halbseitig wird gesperrt, eine Umleitung der Busse ist nicht möglich.
Ein neuralgischer Punkt ist die Steyregger Brücke. Die erste Bauphase, die laut Verkehrslandesrat Günter Steinkellner (FPÖ) „durch effiziente Arbeiten verkürzt“ wurde, ist mit Ende der Sommerferien abgeschlossen. In den Ferien 2017 folgt die zweite Bauphase.

Pkw über Kraftwerk Oheim?

Aufgrund der Staus in Linz zog Steinkellner sogar eine Befahrung des Donaukraftwerks Ottensheim in Betracht.
Aber: „Die Wege auf der Ottensheimer Seite des Kraftwerks eignen sich nicht für eine Befahrung durch Kfz. Ein Ausbau der Wege ist nicht möglich, da sich hier das Brunnenschutzgebiet Goldwörth befindet, das ein Wasserreservoir für Linz ist.
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