01.11.2016, 08:33 Uhr

Jugendliche nach "Knaller-Aktion" angezeigt

(Foto: BRS)
BAD LEONFELDEN. Drei 17-jährige Männer aus Vöcklabruck fuhren laut Angaben der Polizei am 31. Oktober über Wullowitz nach Tschechien um dort Feuerwerksartikel zu erwerben. Nach dem Kauf von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorien F3 und F4 reisten sie über Weigetschlag wieder nach Österreich ein.
Einer der Männer lenkte den PKW seines Vaters auf der Leonfeldner Straße in Richtung Linz. Im Ortschaftsbereich Weigetschlag, Gemeinde Bad Leonfelden, zündete ein Mitfahrer einen Böller der Kategorie F3 und warf diesen aus dem fahrenden Fahrzeug. In weiterer Folge hielten sie auf einem Parkplatz im Ortschaftsbereich Elmegg, dabei warf ein Insasse zwei mit einander verbundene Böller in eine neben der Straße abgestellte Mülltonne. Bei der folgenden Explosion der Tonne verteilten sich die Teile im Umkreis von etwa 80 Metern. Zu dieser Zeit herrschte reges Verkehrsauskommen auf der Straße. Eine Lenkerin hörte den Knall und sah kurz nach der Explosion den silbernen PKW wegfahren. Durch gemeinsame Fahndung der Polizeiinspektion Hellmonsödt und Bad Leonfelden konnte das Fahrzeug im Ortschaftsbereich Rudersbach, Gemeinde Sonnberg, angehalten und kontrolliert werden.
Im Fahrzeug konnten pyrotechnische Gegenstände vorgefunden und sichergestellt werden. Des Weiteren wurden vier Soft-Guns und drei Pfeffersprays vorläufig sichergestellt. Ebenfalls wurde eine Horrormaske vorgefunden. Gegen die drei jungen Männer wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Die Männer werden wegen Sachbeschädigung und fahrlässiger Gefährdung durch Sprengmittel angezeigt. Weiters erfolgen mehrere Verwaltungsanzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz, Passgesetz, Waffengesetz und dem OÖ Jugendschutzgesetz.
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