17.10.2016, 20:19 Uhr

Neuerlicher US-Filmpreis für neuen Holocaust-Dokumentarfilm

Bernhard Rammerstorfer mit Filmpreis „Best Short Documentary Film“ beim „Laughlin International Film Festival 2016“ in Nevada (Foto: Silvia Rammerstorfer)
Herzogsdorf: Herzogsdorf | 17. Filmauszeichnung für Filmemacher Bernhard Rammerstorfer in Nevada

Nachdem der neueste Holocaust-Dokumenarfilm „TAKING THE STAND“ (Deutsch: „IM ZEUGENSTAND“) von Bernhard Rammerstorfer aus Oberösterreich erst kürzlich in New York große Filmauszeichnungen erhielt, gibt es jetzt einen weiteren US-Filmpreis für den Streifen.

In der Nacht von Samstag, den 15.10 2016 auf Sonntag 16.10.2016 wurde der Filmemacher in Nevada beim „Laughlin International Film Festival 2016“ (www.laughlinfilmfestival.com) neuerlich mit einem Award ausgezeichnet; dieses Mal in der Kategorie „Best Short Documentary Film“.

Das ist die mittlerweile 17. internationale Filmauszeichung für einen von Filmemacher Bernhard Rammerstorfer produzierten Film.

Sein neuester Film, in dem neun Überlebende aus Deutschland (Richard Rudolph – Schleswig Holstein; Josef Jakubowicz – Bayern), Österreich (Leopold Engleitner – Oberösterreich; Hermine Liska – Steiermark; Ernst Blajs – Kärnten), Frankreich, Tschechien und den USA ihre Verfolgungsgeschichten erzählen, begeisterte das Publikum und die Jury im US Bundesstaat Nevada gleichermaßen. Durch diesen Filmpreis wurde „TAKING THE STAND“ auch beim zweiten Filmfestival in den USA, bei dem es der Film in den Wettbewerb schaffte, ausgezeichnet.

Filmsynopsis „TAKING THE STAND“

Wenn wir mit Hass, Vorurteilen und Mobbing konfrontiert sind, welchem Beispiel werden wir folgen?
Die Stimmen der Überlebenden dürfen niemals verstummen, auch wenn sie nicht mehr unter uns sind.
Neun Holocaust-Überlebende und NS-Opfer (Juden, Zeugen Jehovas, Sinti, und ein politisch Verfolgter) aus fünf verschiedenen Ländern (Deutschland, Frankreich, Tschechien, Österreich, USA) sind in den Zeugenstand getreten, um ihre Erfahrungen künftigen Generationen als Vermächtnis zu hinterlassen.

"Neben den berührenden und lehrreichen Lebensgeschichten der Überlebenden schätzte die Jury an diesem Film besonders, dass sich Regisseur Rammerstorfer darin dem Thema Holocaust unvoreingenommen und auf einfühlsame Weise widmet und so eine objektive Auseinandersetzung damit ermöglicht", sagte der Festivaldirektor und brachte damit seine Wertschätzung für Rammerstorfers Arbeit zum Ausdruck.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.