09.11.2016, 15:48 Uhr

Puchenau wehrt sich gegen Radwegpläne des Landes

Die Gartenstadt in Puchenau ist einerseits von der Donau mit der Au begrenzt und andererseits von der Rohrbacher Straße (B127), wo der Radweg derzeit noch verläuft. (Foto: Gemeinde Puchenau)
PUCHENAU (fog). "Der Radweg wird sicher nicht durch die Au und nicht durch die Gartenstadt führen. Das war und ist in Puchenau fix." Das stellt Bürgermeister Gerald Schimböck (ÖVP) klar. Beim Ausschuss Tiefbau und Verkehr am 8. November wurden erstmals die Pläne des Landes für den neuen Radweg zwischen Puchenau und Linz-Urfahr präsentiert. "Jetzt erst kann die Meinungsbildung beginnen und dann der Grundsatzbeschluss folgen", sagte Schimböck. Erst am 27. Oktober hatte das Land die Pläne der Gemeinde übermittelt. Nun drängt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) bereits. Denn das Land will sich durch die Verlegung des Radweges zur Donau hin, die Unterführung sparen, welche die Asfinag im Zuge des Westringbaus gleich nach der neuen Brücke für die Radfahrer plant.

Weil für Schimböck die Au unantastbar ist – sie ist für die 2500 Gartenstädter das Naherholungsgebiet – könnte es zu einem Kompromiss mit einem Radweg entlang der Gartenstadtstraße kommen. Der Radweg würde dann von Alt-Urfahr bis auf zirka Höhe Sportplatz auf dem Treppelweg führen und dann bei den Tennisplätzen vorbei bei der ersten Kreuzung in die Gartenstadtstraße einmünden. Bei der "Spar-Kreuzung" würde der Radweg, im ersten Bauabschnitt, durch die Unterführung wieder in den jetzigen Radweg geleitet. Beim Bau des Radwegs Puchenau-Ottensheim würde er entlang der Golfplatzstraße weiterführen und beim sogenannten "Schwarzen Haus" in den Treppelweg einmünden, welcher dann auch asphaltiert wird.
Florian Zwettler (SPÖ) hält die Variante Gartenstadtstraße für schlecht: "Hier kommen im Sommer täglich 1900 Radfahrer durch, was zu Gefahrensituationen mit fahrenden und parkenden Autos führt."
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