07.07.2017, 08:16 Uhr

Silo-Diskussion läuft in Gallneukirchen weiter

In der Gusenstadt hadern viele mit dem Engerwitzdorfer "Erbe".

GALLNEUKIRCHEN (fog). Während der Spatenstich für das Riepl-Mega-Projekt bereits für 12. Juli anberaumt ist, zeichnet sich immer stärker ab, dass nach der abgeschlossenen Absiedelung des Lagerhauses nach Engerwitzdorf der Getreidesilo bei der Stadteinfahrt Gallneukirchen erhalten bleibt. Obwohl: Der Gallneukirchner Stadtrat (4 ÖVP, 2 SPÖ und 1 Grüner) hat kürzlich mehrheitlich beschlossen, bei einer Enthaltung der ÖVP, dass der Silo abgerissen werden soll.

Aber der Silo steht auf Engerwitzdorfer Gemeindegebiet. "Wir können den Abriss nicht beauftragen, weil der Silo nicht baufällig ist", sagt Vizebürgermeister Helmut Hattmannsdorfer (ÖVP). Wahrscheinlicher ist, dass der Klotz in den neuen Eurospar integriert wird. Hohe Abtragungskosten und zeitlich unbefristete Verträge mit Mobilfunkanbietern sind als Gründe angegeben worden. Kurt Winter kritisiert in der aktuellen SPÖ-Zeitung: "Wenn einmal ein neuer Einkaufsmarkt gebaut wird, dann ist die Chance für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vertan, diesen Silo abzutragen", schreibt er. Auch der Grüne Obmann Andreas Kaindlstorfer spricht von "Ortsbildverschandelung". Da sei ihm ein ein kreativer Wettbewerb noch lieber, als den Getreidesilo einfach weiß anzumalen.
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