17.03.2017, 16:46 Uhr

Urfahraner Kicker brennen auf Auftakt

Für Schweinbachs Kicker geht es in der Rückrunde darum, möglichst rasch den Klassenerhalt zu fixieren.

Das Unterhaus startet am Wochenende in die Rückrunde. Im Bezirk blieb oftmals kein Stein auf dem anderen.

BEZIRK (rbe). Dem langen Winter und der Eiseskälte zum Trotz spulten die Urfahraner Kicker ihr zähes Vorbereitungsprogramm ab. Dass bei vielen Vereinen nochmals nachjustiert wurde, zeigt der Blick auf die Transferlisten.

Kracher im Schmankerldorf

Um die Vorderweißenbacher Defensive zu festigen, blickte Sektionsleiter Harald Birngruber in Richtung Rodltal. Von dort konnte er den tschechischen Klasse-Verteidiger mit Europa-Cup-Erfahrung Vladimir Svec aus Gramastetten verpflichten. "Er wird uns mit Sicherheit weiterhelfen und zusätzliche Stabilität verleihen. Die ersten Spiele werden für uns enorm wichtig, da müssen wir ordentlich Punkte einheimsen. Am besten schon gegen Putzleinsdorf, das aber ein sehr unangenehmer Gegner ist", so der Sektionsleiter.

Bad Leonfelden zufrieden
"Mit der Vorbereitung können wir zufrieden sein. Die Ergebnisse stimmen positiv und ich bin guter Dinge, dass wir eine ansprechende Rückrunde zeigen werden. Wichtig ist, dass wir gegen Königswiesen ordentlich auftreten, um möglichst rasch Abstand zum unteren Tabellendrittel zu gewinnen. Mit Florian Krennmayr haben wir aus Gramastetten einen Transfer getätigt, der uns nochmals flexibler macht", erklärt der Coach des Bezirksliga-Nord-Vereins Gerhard Meindl.
Bei Aufsteiger Schweinbach soll am Ende der Bezirksliga-Saison der Klassenerhalt stehen. "Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wir hatten während der Vorbereitung ob vieler Verletzter selten die gesamte Mannschaft beisammen. Gegen Ottensheim sind wir der klare Außenseiter, können daher befreit aufspielen", erklärt Sektionsleiter Rudolf Pichler.

Lichtenberg will rauf
Unerwartet trennte sich Lichtenberg noch im alten Jahr von Dragan Jankovic. Nachfolger wurde der 1b-Trainer Christian Schörgenhuber. "Mit Christian haben wir nun einen alten Bekannten auf der Trainerbank. Wir hatten den Eindruck, dass ein Trainerwechsel ein Impuls für die Mannschaft sein könnte, denn der Aufstieg war und ist das erklärte Ziel des SV Lichtenbergs", erläutert Seki Johann Durstberger die Umstände und ergänzt: "Die Stimmung im Team ist hervorragend, dazu stimmen die Vorbereitungsergebnisse zuversichtlich, wenngleich man diese mit Vorsicht genießen muss."
In der 1. Nord scheint der Titel für Eidenberg in greifbarer Nähe zu sein, liegen diese doch nach dem Herbst schon vier Punkte vor dem ersten Verfolger aus Arnreit. "Wer Herbstmeister wurde, möchte am Ende nicht Dritter sein. Wir schauen aber von Spiel zu Spiel.
Dazu treffen wir in den ersten beiden Runden gleich auf unsere Verfolger", hält der Sektionsleiter Bernhard Kaiser aber den Ball flach.

13 Testspiele warten

"Mit Leo Rimser haben wir unseren absoluten Wunschtrainer bekommen und haben jetzt insgesamt 13 Testspiele vor der Brust. Im Sommer wollen wir einen Schritt nach vorne machen", sagt Sektionsleiter Stefan Zauner, dessen Verein Union Herzogsdorf zu den Fixsternen in der 2. Klasse Nord-West gehört.
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