"Das Segelfliegen ist ein Teamsport"

Obmann Bernhard Probst als Flugleiter im Tower
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Seit den 70er-Jahren ist der Flugplatz Nötsch am Standort. In der Saison herrscht dort reger Betrieb.

NÖTSCH (nic). "Wir sind nicht nur Betreiber, sondern auch Eigentümer des Flugplatzes", erklärt Bernhard Probst, Obmann des Flugsportvereins Nötsch. In der Saison von 1. April bis Mitte September stellt der Verein täglich den Flugbetrieb sicher.

Gemeinsamer Betrieb

Gemeinsam mit der Segelfluggruppe Villach und dem Motorfliegerclub Villach hält der Verein den Betrieb am Laufen. Insgesamt gibt es in den Vereinen 40 ausgebildete Flugleiter und 40 Schlepp-Piloten.
Das bedeutet, dass in dem kleinen Tower von morgens an bis das letzte Flugzeug wohlbehalten gelandet ist, ein Flugleiter sitzen muss. Außerdem muss ein Schlepp-Pilot für das Motorflugzeug anwesend sein.
Da die Saison relativ kurz ist, findet der Flugbetrieb an sieben Tagen pro Woche statt. Hauptsächlich sind es die Segelflugzeuge, die per Motorschlepp auf eine Höhe von 800 bis 1.200 Metern gezogen werden und von dort gern auch zu Langstreckenflügen starten. "Die längste Strecke 2017 schaffte bisher Hannes Hausmann mit 1.470 Kilometern", erzählt Bernhard Probst stolz.
Im Mittelpunkt stehen die vereinseigenen Flugzeuge. Allein der Nötscher Flugsportverein nennt zwei viersitzige Motorflugzeuge, zwei Motorsegler sowie zwei Doppelsitzer und fünf Einsitzer bei den Segelflugzeugen sein Eigen. Dazu kommen private Flugzeuge und die der anderen Clubs.

Keine Nachwuchssorgen

Wer einmal hautnah erleben möchte, was die rund 100 Vereinsmitglieder (alle Vereine) an diesem Sport so fasziniert, ist als Zuschauer jederzeit willkommen.
"Wir bieten zudem die Möglichkeit zu günstigen Rundflügen mit unseren Maschinen", erklärt der Obmann, der auch Fluglehrer und oft Flugleiter ist.
Obwohl die Sportflieger meist allein im Flugzeug sitzen, ist das Fliegen doch ein Teamsport. Ohne die Hilfe von Flugleiter, Schlepp-Pilot und anderen geht es nicht. Nur dann kann der Flugbetrieb laufen.
Echte Nachwuchssorgen haben die Nötscher nicht. Immerhin darf man bereits mit 15 Jahren die Segelflug-Ausbildung beginnen und kann mit 16 Jahren die Linzenz bekommen. Die Kosten liegen, inklusive Vereinsbeitritt, bei rund 2.500 Euro. Und dann ist da noch der jährliche Flugtag, der vorbereitet werden muss, am 29. und 30. Juli 2017.

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