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Die Rettungshündin Myszka fand vermissten Veldner Pensionisten

Österreichischen Rettungshundebrigade Landesgruppe Kärnten wurde zu einem Sucheinsatz nach Velden gerufen
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  • Foto: KK
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Gestern wurde die Rettungshundebrigade Landesgruppe Kärnten zu einem Sucheinsatz nach Velden gerufen. Ein 83-jähriger Mann mit Alzheimer kam nicht vom Spaziergang zurück.

VELDEN. Ein 83-jähriger Pensionist aus Velden war gestern Abend nicht vom Spaziergang zurückgekehrt. Da der Mann an Alzheimer leidet, machten sich seine Angehörigen Sorgen und verständigten die Rettungskräfte.

Hundeführer im Einsatz

Obwohl sie gestern mit der Suche begannen, musste sie nach Einbruch der Nacht abgebrochen werden. Heute morgen gegen 7.30 Uhr machten sich die ehrenamtlichen Hundeführer, die ortsansässigen Feuerwehren, die Polizei inkl. Hubschrauber, die Bergrettung und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) erneut auf die Suche nach dem Mann.
Dabei suchten Gabi Kalbhenn, Robert Krebs und Helga Gruze als Team den Nahbereich des Hauses ab und sahen sich mit schwierigem Terrain konfrontiert. Das Gebiet war voller Schliff und Morast. Doch Rettungshündin Myszka suchte unermüdlich nach dem vermissten Mann.

Mann steckte im Morast fest

Als Gabi Kalbhenn ihre Hündin Myszka intensiv bellen hörte, wusste sie sofort, dass die Rettunshündin etwas gefunden hatte. Sie eilte zu ihr, wobei sie selbst mehrmals im Morast stecken blieb.
Bei Myszka angekommen, sah sie den vermissten Mann im Morast liegen. Eines seiner Beine war steckengeblieben und er konnte sich offensichtlich nicht mehr selbst helfen. Kalbhenn setzte sofort die Rettungskette in Gang und dem Mann wurde rasch geholfen.
Er ist den Umständen entsprechend wohlauf.

Zur Rettungshündin

 Die bereits 10-jährige Myszka ist mit ihrem Frauchen seit sieben Jahren Teil der Österreichischen Rettungshundebrigade und als Flächen- und Trümmersuche sowie auf Fährte ausgebildet ist.
Besonders schön ist, dass die aus dem Tierheim stammende Hündin heute am Welttierschutztag zeige, dass Hunde Menschenleben retten können. Denn ihre feine Nase führte die Rettungskräfte zu dem vermissten Mann.

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