Grenzen im Kopf müssen weg

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THÖRL-MAGLERN (nic). Zwei Streifenpolizisten in einem Fahrzeug sind nichts Neues. Wenn jedoch der eine Österreicher und der andere Italiener ist, dann ist das schon ungewöhnlich. Mit einer Kooperation im Grenzgebiet Thörl-Maglern und Tarvis will die Kärntner Polizei verstärkt gegen Menschenhandel, illegale Einreisen und Schlepperbanden vorgehen.

Gemischte Streifen
Aus Richtung Tarvis nähert sich am Grenzüübergang nach Italien ein hellblauer Kombi, aus Thörl-Maglern fährt ein österreichischer Polizeiwagen heran. Jeweils zwei Beamte steigen aus. Kurze Begrüßung und dann steigt ein Italiener als Beifahrer in das österreichische Fahrzeug. Sein Kollege fährt im italienischen Streifenwagen mit. Seit neuestem finden diese gemischten Streifen im Grenzgebiet mit.
Horst Zebedin, Postenkommandant in Thörl, dazu: "Je enger die Zusammenarbeit ist, desto schneller können wir im Ernstfall reagieren. Das hat sich bereits bei Einsätzen in der Vergangenheit gezeigt." Mit der Kooperation will die Kärntner Polizeei gemeinsam mit den italienischen Kollegen im Grenzgebiet der Kriminalität und dem Menschenhandel hier den Kampf ansagen.
"Die Beweislage, aus welchem Land zum Beispiel Flüchtlinge gerade einreisen wollen, ist für uns durch die gemischten Streifen vil einfacher geworden," erklärt der stellvertretende Landeskommandant Wolfgang Rauchegger.
Nach einer Einschulung vor wenigen Tagen und mit der Option Sprachbarrieren durch weitere Kurse abzubauen, wurde das Projekt gestartet. An mehreren Tagen pro Wochen sind die Doppelstreifen im Einsatz. Das freut auch Massimo Spangaro, den Leiter der Grenzpolizei in Tarvis. Er und alle Beteiligten betonen, dass man auch voneinander lernen wollen. Die Ausstattung der Polizei sei vergleichbar.

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