Faaker See
Stand-Up Paddeling heuer teurer

Stand Up Padelling am Faaker See wurde heuer teurer
  • Stand Up Padelling am Faaker See wurde heuer teurer
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Stand-Up Paddeln am Faaker See kostet. Und zwar mehr als doppelt so viel wie noch letztes Jahr. 

FAAKER SEE. Stand-up-Paddeling, der Trend-Sport, erfreut sich auch heuer großer Beliebtheit, ist es doch gesund und auch verhältnismäßig günstig. An den meisten Seen, vorausgesetzt man verfügt über die Ausrüstung, kostet es nichts. Anders verhält es sich am Faaker See, ein privates Gewässer.

Doch etwas teurer

Bereits vergangenes Jahr sorgten die Gebühren für Kajaker & Stand-Up-Paddeler für Diskussionen. Nun müssen diese sogar noch etwas tiefer in die Tasche greifen.
Statt 43 Euro – wie noch 2018 – kostet die Jahres-Pauschale nunmehr 103 Euro. Der Tagestarif liegt bei 10 (statt 8,30), der Wochentarif bei 15 statt 14,70 Euro. Das gilt für Surfbretter, Kajaks und Stand-Up-Paddel. Für diverse Bootstypen – Ruder- oder Elektroboote beziehungsweise Schlauchboote mit "hartem Boden" oder Elektromotor ("Kinderschlauchboote" sind gratis) – kostet der tägliche Betrag 20 Euro, der jährliche – ebenso – 103 Euro.

Es gab wohl "Beschwerden"

Die Erhöhung erfolgte, heißt es seitens der Tourismusinformation Faak am See, wohl aufgrund der Beschwerden ob der "vielen Stand-Up-Paddeler". Seitens der Gutsverwaltung Landskron, die den See für dessen Eigentümer (mehrere Parteien) verwaltet, erfolgte hierzu offiziell keine offizielle Stellungnahme. Entrichten könne man die Gebühren bei der Tourismusinformation, der Gutsverwaltung oder diversen Strandbädern.

Die Aufsichtsfischer

Kontrolliert wird die Pacht von Aufsichtsfischern. Diese würden die Berechtigungskarten – in Form eines A5 Zettels – prüfen, heißt es. Hätte man keine parat oder in Griffweite (Auto), gebe es eine Verwarnung, "oder gegebenenfalls eine Nachzahlung", so die Information der Gutsverwaltung. Tourismusbetriebe haben Jahresverträge. 

Auf den anderen Seen

Anders wird das auf anderen Seen, wie etwa Weißensee, Wörthersee, Ossiacher- oder Millstättersee gehandhabt. Die Seegründe gehören den österreichischen Bundesforsten, das Wasser ist gratis zu nutzen, Gebühren fallen nur für Bojen und Stege an. Für Motorboote werden vom Land Lizenzen vergeben. Diese sind heiß begehrt – zumal wurden horrende Summen am Schwarzmarkt gehandelt – zuletzt gab es rund 7.000 Vormerkungen.

Motorboote am Faaker See

Noch Stellplätze für motorisierte Boote gibt es am Faaker See. Für ein "kleineres Boot" zahlen "Anrainer" laut Auskunft gegenüber der WOCHE etwas über 720 Euro. Stellplätze gibt es in Egg, Sandbank sowie in Faak am See. Weil man in Egg ausgebaut hätte, heißt es, gebe es auch heuer noch die Chance auf einen der "stark nachgefragten" Plätze.

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Mehr zum Thema "Leben mit Wasser":  www.meinbezirk.at/leben-mit-wasser

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