Michaela Oberlassnig
Meine Kinder finden die Bürgermeister-Kandidatur "cool"

Michaela Oberlassnig, SPÖ-Spitze in Feld am See
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  • Foto: SPÖ Kärnten/Erich Varh
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Mit Michaela Oberlassnig präsentierte die SPÖ ihre Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahlen in Feld am See. 

WOCHE: Frau Oberlassnig, wie kamen Sie zur Politik?
MICHAELA OBERLASSNIG: Ich kam ja erst 2015 zur Politik, bin also eine richtige Quereinsteigerin. Der eigentliche Grund bestand damals darin, dass ich einige Anliegen hatte und nur gegen Mauern rannte. 

WOCHE: Was war das für ein Anliegen?
Das waren verschiedene Dinge, wie Spielflächen für die Kinder. 

WOCHE: Wie erlebten Sie als Quereinsteigerin Politik. Ist es so wie man es sich als Außenstehender vorstellt?
Auf Gemeindeebene denke ich schon. Obgleich es viel mehr Arbeit ist, als man glaubt. Auf Landesebene haben die Menschen eine ganz falsche Vorstellung  davon, was Politiker machen. Da sind die Politiker immer unterwegs, haben ständig etwas zu tun. Mit herumsitzen und lamentieren ist da nichts. 

Was sind Ihre Agenden als Vizebürgermeisterin?
Ich bin Obfrau vom Umweltausschuss. 

Wie sehr nimmt Sie das zeitlich in Anspruch? 
Anfangs war es überschaubar, mittlerweile bin ich täglich politisch beschäftigt.

Welcher Tätigkeit gehen Sie in ihrem Brotberuf nach?
Ich bin Lehrerin, genauer gesagt bin ich diplomierte Sonderpädagogin in Teilzeit. 

Lässt sich das mit dem Amt einer Bürgermeisterin vereinbaren?
Also im Fall, das sich gewählt werde würde ich das Schuljahr beenden und mich danach karenzieren lassen. Wenn, dann möchte ich mich dieser Sache voll und ganz widmen.

Sie sind ja auch dreifache Mutter, steht die Familie hinter ihren Plänen?
Natürlich. Meine Söhne, im Alter von sieben bis 15, finden das sogar "cool". Sie und mein Mann unterstützen mich voll und ganz dabei.

Ihr Mann ist auch im Gemeinderat.
Genau. Er ist auch auf der Liste.

Was sind Ihre Themen für die kommende Gemeinderatswahl?
Das erste ist der Wunsch einer offenen transparente Politik. Momentan hat man nicht das Gefühl, dass dem nachgekommen wird. Die Bürger gehören viel mehr eingebunden und informiert. Dass man nicht immer alle Wünsche erfüllen kann, ist klar. Aber man muss das Gefühl vermitteln, dass man die Anliegen ernst nimmt.

Und die Sachthemen?
Was diese anbelangt gibt es den Fokus auf den Murenabgang vor einem Jahr, nun startet die Verbauung des Hoferbachbergs (zur Sache). Dann die steten Anliegen, wie Straßen. Dann haben wir ganz viele Vereine in der Gemeinde, aber es gibt keinen Platz wo die Kinder und Jugendliche hingehen können. Es braucht unbedingt einen Vereinsplatz. Auch die Rodelbahn, welche weggerissen wurde, da gehört was gemacht. Es gibt genug Themen.

Was haben Sie bereits im Gemeinderat erreicht?
Die Nachmittagsbetreuung war ein ganz großes Projekt von mir im letzten Jahr.

Im ganzen Bezirk gibt es keine Bürgermeisterin. Nun gibt es bereits die eine oder andere Spitzenkandidatin in den Gemeinden. Braucht es mehr Frauen in politischen Spitzenpositionen?
Ja auf jeden Fall. Man sieht es im Gemeinderat, es ist immer positiv wenn wenn Frauen und Männer zusammenarbeiten. Die Bevölkerung besteht schließlich aus Frauen und Männern, darum sollten beide Geschlechter gleichermaßen im Gemeinderat vertreten sein.

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Zur Person

Name: Michaela Oberlassnig
Alter: 45
Familie: Michaela Oberlassnig ist Mutter dreier Kinder und verheiratet, ihr Mann Markus arbeitet als Softwareentwickler in Klagenfurt
Beruf: Diplomierte Sonderpädagogin (Integrationsklassen)
Inklusion ... ist sicher ein Vorteil für alle 
Politik: 2015 Gemeinderat, 2016 Vizebürgermeisterin
Hobbys: Reiten, Schifahren und Lesen,
Musik: Schlager aber genauso moderne Hits
Essen: gegrillter Fisch

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Zur Sache

Das Hochwasserschutzprojekt Hoferbergbach kostet insgesamt 3,4 Millionen Euro. Die Finanzierung gliedert sich wie folgt auf:

  • Bund 62 Prozent (2.108.000 Euro)
  • Land Kärnten 20 Prozent (680.000 Euro)
  • Landesstraßenverwaltung 5 Prozent (170.000 Euro)
  • Gemeinde Feld am See 13 Prozent (442.000 Euro)
Michaela Oberlassnig, SPÖ-Spitze in Feld am See
Michaela Oberlassnig, SPÖ Spitze in Feld am See
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