02.01.2018, 09:45 Uhr

Hochwasserschutz und Brandschutz im Fokus

Nötsch: Bürgermeister Alfred Altersberger (Foto: KK)

Auch die Gemeinden Nötsch, Hohenthurn und Arnoldstein sind bestens auf das Jahr 2018 vorbereitet.

NÖTSCH, HOHENTHURN, ARNOLDSTEIN (iz/nic).


NÖTSCH

Im Jahr 2018 erfolgt als Großprojekt in Nötsch die infrastrukturelle Aufschließung (Straße, Kanal, Wasser, Breitband) der Gewerbefläche nördlich vom Sparmarkt. Dies macht die Betriebsansiedelung bzw. -erweiterung von vier Unternehmen möglich.

Isepp-Ausstellung

"Außerdem wollen wir", so Bürgermeister Alfred Altersberger und Amtsleiter Philip Millonig, "beim Breitband die Fertigstellung des Masterplanes realisieren, um dann die dazugehörigen baulichen Maßnahmen umzusetzen." Des Weiteren sind kleinere Straßensanierungen ein wichtiges Thema und Nötsch freut sich auf die erste Sebastian-Isepp-Ausstellung im Museum des Nötscher Kreises. Eine Kooperation mit Villach, Klagenfurt und Finkenstein stehen außerdem auf der Agenda sowie weitere Hochwasserschutzmaßnahmen, die Investitionen von 180.000 Euro mit sich bringen.

Hohenthurn
Auch in Hohenthurn tut sich einiges. Das Feuerwehr- und Clubhaus in Göriach soll im Jahr 2018 erweitert werden. Die Mitgliederanzahl des Sportvereines wächst stetig – und so wurden die vorhandenen Räumlichkeiten zu klein.

Breitband
"Doch nicht nur körperlich, auch geistig soll man immer in Bewegung bleiben", so Bürgermeister Florian Tschinderle. Deshalb nimmt Hohenthurn am Projekt „Lern@Fest – durch Bildung miteinander wachsen“ teil." Dazu werden Vorträge und Workshops angeboten. Das Projekt Breitbandnetz wird 2018 vorangetrieben. Die Volksschule Hohenthurn soll als Erste an das neue Netz angeschlossen werden. An der Erstellung eines Masterplanes für das gesamte Gemeindegebiet wird außerdem gearbeitet. Im ländlichen Wegenetz und bei den Gemeindestraßen sind Straßensanierungen geplant.

Arnoldstein

Die Marktgemeinde Arnoldstein beabsichtigt im Zusammenhang mit der Wildbach- und Lawinenverbauung einen Schutzwasserbau im Bereich des „Kosjakbaches“ zu errichten. Das Projekt ist von 2018 bis 2022 vorgesehen: Gesamtkosten: 2,1 Millionen Euro.

Ortsentwicklung

Vorgesehen ist der Kauf einer 6.000 m² großen Grundstücksfläche im Ortszentrum von Arnoldstein. "Mit dem Ankauf wird unter anderem die Möglichkeit der Entflechtung der Verkehrs- und Parkraumsituation im unmittelbaren Zentrumsgebiet von Arnoldstein erreicht und damit gleichzeitig räumliche Nutzungskonflikte im zentralen Ortsgebiet vermieden", so Bürgermeister Erich Kessler. Die Gesamtkosten des Ankaufes belaufen sich auf 500.000 Euro.
Schutzwasserbau Kokrabach
Um den Hochwasserschutz für die Ortschaft Pöckau zu verbessern, ist es notwendig die Brücke des Kokrabaches im Bereich der B 83 um ca. 1 Meter anzuheben um somit eine noch bestehende Engstelle entlang des Bachbettes zu entschärfen. Kosten: 500.000 Euro.

Ausbau Radweg R3c
Der äußerst stark frequentierte Tarviser Radweg (R3c) weist zwischen den Ortsbereichen Pöckau und Lind eine Lücke von ca. einem Kilometer auf. Der erforderliche Lückenschluss dafür wird in Gemeinsamkeit mit dem Land Kärnten innerhalb des nächsten Jahres in Angriff genommen. Gesamtkosten 210.000 Euro.

Sportstätte Ledina
Das Vereinsgebäude bei der Sportstätte Ledina in Thörl-Maglern bedarf einer dringenden Sanierung. Die Kosten für diese Arbeiten belaufen sich auf 100.000 Euro und werden zur Gänze von der Marktgemeinde Arnoldstein getragen.
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