31.05.2017, 15:27 Uhr

LEBENSRAUM WÖRTHERSEE

Velden am Wörther See: Casineum |

Symposium der Plattform "Wörthersee lebenswert" in Velden.

Die Verbauung des Wörthersees ist weit fortgeschritten, der größte Teil des Seeufers ist in privater Hand und wird zum Teil von Spekulanten mit gesichtslosen Zweitwohnsitz-Anlagen verbaut. Damit muss jetzt Schluss sein, fordert eine Plattform aus Vereinen um den Wörthersee.

Großvolumige Bauprojekte sollen gestoppt werden, der Naturraum besser geschützt, touristische Klein- und Mittelbetriebe und der nachhaltige Tourismus sollen gestärkt werden. Auch mehr Rücksichtnahme auf die bestehende Architektur steht in dem anspruchsvollen Forderungskatalog.

Die Bausünden der letzten Jahrzehnte werden wohl noch Generationen die Kurzsichtigkeit vieler PolitikerInnen demonstrieren, der Veldener Bürgermeister Ferdinand Vouk zeigte sich jedoch optimistisch. "Es ist nie zu spät, klüger zu werden" sprach er Moderator Christian Hölbling ins Mikro, und verkündete einen Gemeinderatsbeschluss über einen zweijährigen Baustopp in Velden.

ZiB-Moderator Tarek Leitner lieferte einen spannenden Impulsvortrag für die Veranstaltung und Gerlind Weber referierte über den dringenden Handlungsbedarf für Raumordnung und Gemeindeplanung.

Der Saal des Casineums war mit rund 500 Besuchern gut gefüllt und bei der abschließenden Diskussion meldeten sich viele zu Wort, teilweise skeptisch, aber es gibt auch viel Hoffnung, dass sich wirklich etwas ändert und nicht nur der Wörthersee, sondern das ganze Land lebenswert bleibt.

http://www.lebenswertes-krumpendorf.at/
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