Notruf 140 und die Bergretter sind zur Stelle

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Im Rahmen der Landesversammlung der Kärntner Bergrettung im Parkhotel Villach, zogen die „Helfer in den Bergen“, für 2011 mit 422 Einsätzen eine Rekordbilanz die auch zum Nachdenken anregt.
Für Landesleiter Otmar Striednig, stellte sich die Frage, ob die Bergretter wegen wachsenden Leichtsinns von Wanderern und Bergsteigern vermehrt ausrücken müssen oder andere Gründe für steigende Einsatzzahlen sorgen. Fest steht, der Bergsport boomt und die Anforderungen an die Bergretter steigen ebenfalls. Dies bestätigen Rekordzahlen von 2011 über 458 geborgenen Personen. 43 Personen wurden unverletzt, 258 verletzt und 17 Personen konnten leider nur mehr tot geborgen werden. Der Ausländeranteil an geborgenen Personen beträgt dabei rund 50 Prozent.
Schwerpunktgebiete.
Die Bergrettung Kärnten umfasst 18 Bergrettungs-Ortsstellen mit über 900 Bergrettern. Ballungsräume sind Villach, Spittal/Drau und Hermagor. Auffallend ist die Entwicklung bei Felseinsätzen nach Kletterunfällen, bzw. auf Klettersteigen. 2011 waren es 12 Einsätze, das ist eine Steigerung gegenüber 2010 um 50 Prozent. Die Bergrettung ist auch mit dem Alarmierungssystem „Blaulicht-SMS“ durch die LLST(Landesleitstelle des Roten Kreuzes) und die LAWZ (Landesalarm und Warnzentrale), vernetzt, betonte Striednig.
Die Neuwahlen bestätigten den bisherigen Vorstand unter Landesleiter Otmar Striednig, für eine weitere Amtsperiode. In Grußbotschaften würdigten LHStv. Uwe Scheuch, StRin. Hilde Schaumberger, NR Max Linder, LAbg. Reinhart Rohr und LAbg. Christian Poglitsch, die unverzichtbaren Leistungen der Kärntner Bergretter.
Dieter Janz

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