Unentbehrlich im täglichen Einsatz - unser Porzellan Geschirr ...

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Am 4. Februar 1682 wurde Johann Friedrich Böttger geboren.
Wir verdanken ihm etwas, was uns täglich umgibt.
Nämlich das PORZELLAN !

Er erfand es 1707 in Dresden.
Eigentlich suchte er ein Verfahren, um Gold herzustellen,
und stieß dabei auf das Porzellan.
Vermutlich wurde Porzellan
jedoch in China im 7. Jahrhundert hergestellt.

Dieses Porzellan war damals so wertvoll,
dass man es das weiße Gold nannte.

Es wurde und wird auch heute noch hergestellt aus Porzellan-Erde:
KAOLIN, FELDSPAT und QUARZ.
Aus Deutschland wurde besonders das Porzellan,
das man in Meißen herstellte, weltbekannt.
Erinnert sei nur das Nymphenburger Porzellan aus München.
Weitere Porzellanmanufakturen gibt es in Berlin, Ludwigsburg, 
Höchst oder Frankenthal.
Geschirr wie Töpfe, Tassen, Teller und Kannen,
aber auch Geräte und Ziergegenstände wie Kerzenhalter, Aschenbecher
und Figürchen werden in der Regel auf einer Töpferscheibe nass geformt
und in besonderen Öfen zweimal gebrannt, 
wobei das zweitemal das Porzellan mit Glasur gebrannt wird.

Die Malereien auf dem Porzellangeschirr werden unter der Glasur,
also vor dem zweiten Brennen ausgeführt.
Bei wertvollen Porzellangegenständen werden dabei Farben
von Metallen wie Kobalt, Chrom und Gold verwendet.

Billiges Porzellan sowie Keramikgeschirr mit nicht so wertvollen Farben
wird jedoch heute auf maschinellen Wege hergestellt.
Auch dient Porzellan in der Elektrotechnik zu Isolationszwecken. 
 

Text: aus einem alten D - Schulbuch

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