Weihnachten einmal anders

Im Jahr 4 n. Chr. am 24. Dezember kam in Bethlehem der Jude Jesus zur Welt. Sein Vater Josef war ein fleißiger und anständiger Mensch und guter Zimmermann, der nur leider für eine gute Ehe nicht geeignet war. Er war impotent (??), seine Frau Maria hielt es mit der Moral nicht so genau. Als sie fremd ging und dabei zu Jesus schwanger wurde, war sie noch Jungfrau gewesen( Lukas 1:27). Um ihren Mann nicht allzu sehr zu vergrämen, sagte sie, sie hätte den Sohn von Gott empfangen. Josef drückte ein Auge zu und ließ die beiden nicht im Stich. Schon mit 12 Jahren zeigte sein Ziehsohn Beredsamkeit, als er Schriftgelehrte mit seiner Intelligenz verblüffte. Als er älter war, betätigte sich Jesus, der nie einer geregelten Arbeit nachging, als vagabundierender Prediger und Wunderheiler. Er beherrschte viele Taschenspieler-Tricks, die ihm auch heute kaum jemand nachmachen kann. Hypnotische Kräfte und Placeboeffekte und die Beherrschung der Teufelsaustreibung machten ihn beim Volk bekannt und beliebt. Leute , die er aufforderte sich ihm anzuschließen, legten sofort ihre Arbeit nieder.

In seiner Bergpredigt sprach er viele ermunternde und beruhigende Worte zum armen Volk und machte diesem  Hoffnung auf ein bevorstehendes gerechtes Königreich. Dabei erwähnte er auch, was seine Mutter ihm gesagt hatte, nämlich dass er der Sohn Gottes sei (Mat. 7:21, 17:5). Da er ständig die Obrigkeit verurteilte, verehrte man ihn und er konnte ganz gut von den Almosen leben. Seine Gleichnisse waren sehr beliebt und seine Spezialität war die Heilung von Dämonen-Besessenen. Seine aufrührerischen Reden und die Angriffe auf die Priesterschaft ließ sich der Oberpriester Kaiphas nicht länger gefallen und er nahm ihn gefangen. Er wurde dem römischen Stadthalter übergeben und die jüdischen Beamten hetzten das Volk gegen ihn auf. Dieses hatte die ewigen Vorwürfe, Belehrungen und Drohungen ohnehin satt und verlangte seinen Tod. Da die römischen Besetzer des Landes keinen Aufruhr brauchten, wurde er gekreuzigt. Auf dem Kreuz bekannte sich Rom zur Exekution: I.N.R.I. ist In Nomine Romanorum Imperatore (im Namen des römischen Kaisers)  wahr am Kreuz zu lesen. Auf Basis der Philosophie Jesu gründeten Paulus und Petrus eine Religion (Christentum) , die einigen Machtmenschen aufgrund der Gläubigkeit von Millionen die Möglichkeit gab, ein Riesenvermögen zu lukrieren und ein ausschweifendes Leben zu führen (Päpste). Auch heute noch feiert das einfache Volk die Geburt Jesu, bedauert seinen Tod und verehrt die Päpste als seine Stellvertreter auf Erden. Diese zeigen, dass man durch gelungenes Management als Oberhaupt einer Religion nicht hungernd und barfuß durch die Gegend ziehen muss.

Unter dem Druck der Werbung bekommen heutzutage die Kinder eine Fülle teurer Weihnachtsgeschenke und nicht wie das Jesus Kindlein Weihrauch und Myrrhe.

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