Pläne für Westbahnhof-Areal
Bebauungskonzept soll 2021 stehen

2019 stellte die ÖBB das Westbahnhof-Areal für eine weitere städtebauliche Entwicklung zur Verfügung. 
Beide Projekte vereinen modernes, urbanes Lebensgefühl mit ausreichend Freiflächen, die den sozialen Austausch fördern sollen.
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  • 2019 stellte die ÖBB das Westbahnhof-Areal für eine weitere städtebauliche Entwicklung zur Verfügung.
    Beide Projekte vereinen modernes, urbanes Lebensgefühl mit ausreichend Freiflächen, die den sozialen Austausch fördern sollen.
  • Foto: ÖBB
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Südlich des Westbahnhofs soll ein neuer Stadtteil entstehen. Geplant ist neben Gewerbebetriebe und Bildungseinrichtungen auch moderner Wohnraum. Bis 2021 soll ein fertiges Bebauungskonzept vorliegen.

VILLACH. Auf dem Areal, südlich des Westbahnofes, wird in absehbarer Zeit wohl kein Stein auf dem anderen bleiben. Im letzten Jahr stellte die ÖBB das Areal für die weitere städtebauliche Entwicklung zur Verfügung. Infolge konnten gleich zwei Projekte den Architekturbewerb für das beste Konzept für sich entschieden. Nun geht es zur Sache.
Geplant ist ein Mix aus Wohnen, Gewerbe und auch Bildungs- sowie Dienstleistungseinrichtungen. Läuft alles nach Plan soll ein Bebauungskonzept noch bis 2021 vorgelegt werden können, berichtet ÖBB-Sprecherin Rosanna Zernatto-Peschel. 

Masterplan mit Stadt Villach

Bis es soweit ist, sind aber noch einige Vorarbeiten notwendig. Neben der Freimachung, sprich der Abtragung restlicher Eisenbahninfrastruktur, ist die vertiefende Bearbeitung des Wettbewerbsergebnisses notwendig, so ´Zernatto-Peschel.
Aus der städtebaulichen Vision soll in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Villach ein Strukturkonzept beziehungsweise "Masterplan" erarbeitet werden. Dafür soll in einer nächsten Phase die beiden Siegerprojekte des Architekturwettberwebs (zur Sache) zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden. 
Im Zuge der´ Planungsphase wird auch ein grober Zeitplan definiert. Ziel ist die Erlangung eines rechtsgültigen Bebauungsplans für das Areal.

Siegerprojekte werden gekürt

Die beiden Siegerprojekte – welche am 30. Jänner in Graz gekürt werden – überzeugen laut ÖBB-Sprecherin Zernatto-Peschel mit einer hohen urbanen Qualität. Was bedeutet: hohe Aufenthaltsqualität sowie Nutzung urbaner Strukturen in Verbindung mit dem öffentlichen Raum. Zusätzlich, führt Zernatto-Peschel aus, orientieren sich beide Projekte an der städtebaulichen Historie der Stadt Villach, etwa den Stadthöfen.

Zeitplan und Kosten?

Zur Finanzierung können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen, sagt Zernatto-Peschel. Auch der Umfang des Wohnraums könne erst anhand des Masterplans (beziehungsweise Strukturkonzepts) näher definiert werden, ergänzt sie.
Seitens der Stadt Villach könne man, so heißt es, noch keine genaueren Angaben machen. "Welches Projekt von welchem Bauträger übernommen wird werden, steht zu diesem Zeitpunkt nicht fest".

Zur Sache

Den Architekturwettbewerb – mittels welchem das beste Stadtentwicklungskonzept gesucht wurde – konnten zwei "Runner-Up-Projektteams" für sich entscheiden.

Das Projekt „Stadthöfe - Urban Yards“ von einem Wiener Architektinnen Team, hat die Jury aufgrund der Umsetzbarkeit sowie der Verknüpfung der Idee mit der historischen Entwicklung der Stadt Villach überzeugt. Die Jury würdigte „die überzeugende Referenz, an die durch- mischte und durchlässige städtische Struktur mit den verbundenen Stadthöfen der Stadt Villach“.

Ex-aequo konnte sich das Projekt „Thresholds“ von einem finnischen Archtiekturbüro mit Sitz in Helsinki, behaupten. Das Projekt bedeutet übersetzt „Schwelle“ oder „Grenzbereich“ und punktete mit dem „innovativen Ansatz urbane und vorstädtische Typologien miteinander zu vereinen“ bei der international besetzten Fachjury.

Beide Siegerprojekte werden am 30. Jänner in Graz, im Haus der Architektur (HDA), gekürt werden. Im Zuge der Veranstaltung soll es auch einen ersten Workshop mit den beiden Projektteams geben. Hier will man auch gleich die weitere Vorgangsweise festlegen. Die Zielrichtung sei die Zusammenführung der Siegerprojekte, wobei eines der beiden Architekturbüros federführend die Bearbeitung übernehmen soll.

Der internationale „Europan 15“-Wettbewerb richtet sich an junge Architekten, die im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbs Stadtentwicklungsideen entwickeln.
Vergangenes Jahr haben die ÖBB das Westbahnhof-Areal für eine weitere städtebauliche Entwicklung zur Verfügung gestellt.

Autor:

Alexandra Wrann aus Villach

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