Die Schließung von Automaten-Casinos

In der Manier eines Actionthrillers, in dem Kapitalverbrecher bekämpft werden, agierte vor kurzem die Polizei in Klagenfurt. In Kampfanzügen und schwer bewaffnet stürmte sie mit Hilfe eines Rammbockes ein Automaten-Casino. In diesem gelang es ihr, eine unbewaffnete junge Dame zu erschrecken.

Wäre hier ein einzelner, freundlicher Beamter aufgetaucht und hätte um den Schlüssel zum Lokal gebeten, um es zu versperren, so wäre diese Szene unspektakulär gewesen. Die Bilder im Fernsehen ohne entsprechenden erklärenden Kommentar waren schockierend.

"Aber der Einsatz war verhältnismäßig",beteuert ein hoher Polizeibeamter. "Man kann sich gar nicht vorstellen, mit welcher Vehemenz die Betreiber sich gegen eine Schließung wehren. Türen werden verschweißt, gefährliche Fallen aufgestellt und Attacken auf die Polizeileute mit allen Mitteln und Gefährlichkeitsgraden sind keine Seltenheit. Daher müssen wir mit allen erdenklichen Vorkehrungen für den Schutz der Einsatzkräfte sorgen", erklärt der Beamte. Der Schließungsbefehl wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die Polizei ist nur das ausführende Organ (Exekutive).

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