Bereits mehr als 50.000 E-Fahrräder
E-Fahrradboom in Kärnten

Kurze Wege lassen sich bestens mit dem E-Bike bewältigen.
  • Kurze Wege lassen sich bestens mit dem E-Bike bewältigen.
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  • hochgeladen von Birgit Gehrke

Elektro-Fahrräder werden immer beliebter. In Kärnten gibt es bereits mehr als 50.000 E-Fahrräder, macht der VCÖ aufmerksam.

KÄRNTEN. Viele Autofahrten sind auf E-Fahrräder verlagerbar, immerhin sind sechs von zehn Autofahrten kürzer als zehn Kilometer. Der Ausbau der Rad-Infrastruktur sowie mehr Verkehrsberuhigung in den Gemeinden und Städten sind wesentlich, damit die E-Fahrräder häufiger als Verkehrsmittel verwendet werden, betont der VCÖ.

Kurze Alltagswege

"Auch in Kärnten sind viele Alltagswege kurz und damit in Radfahr-Distanz. Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad bringt viele Vorteile: Für einen selber, für die Umwelt und für die Allgemeinheit", betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Wer radelt statt im Auto zu sitzen, kommt auf ein gesundes Pensum Bewegung, stärkt die Fitness und verbrennt Kalorien statt Erdöl. Damit spart man sich Spritkosten, reduziert den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 und gesundheitsschädlichen Abgasen wie Stickoxide und Feinstaub. Und wer vom Auto aufs Fahrrad umsteigt, entlastet die Straßen und trägt zur Vermeidung von Staus bei.

Zweit-Auto ersetzen

Durch den E-Fahrradboom sind auch längere Distanzen oder Strecken mit Steigungen leichter mit dem Fahrrad zu bewältigen. In Kärnten gibt es bereits mehr als 50.000 Elektro-Fahrräder. "Je besser die Rad-Infrastruktur ist, umso häufiger können Elektro-Fahrräder als Verkehrsmittel eingesetzt werden. Das E-Fahrrad kann das Zweit-Auto ersetzen, was wiederum die Mobilitätskosten für die Haushalte deutlich reduziert", weist VCÖ-Experte Schwendinger auf einen weiteren Vorteil hin. In Kärnten gibt es bereits rund 130.000 Zweit-Autos.

Wichtig ist, dass die Rad-Infrastruktur rasch ausgebaut und verbessert wird. Gute und sichere Radverbindungen zwischen zwei Orten sowie von Siedlungen zum nächsten Ortsgebiet sind ebenso wichtig, wie die Anbindung der Bahnhöfe ans Radwegenetz. International werden immer häufiger so genannte Radschnellwege gebaut, das sind breite, direkte und möglichst kreuzungsfreie Rad-Verbindungen.

In der Region Kopenhagen beispielweise wurden in den vergangenen Jahren rund 200 Kilometer Rad-Schnellwege eröffnet. Die durchschnittliche Distanz, die hier mit dem Fahrrad gefahren wird, beträgt elf Kilometer. Ein Drittel der Pendlerinnen und Pendler der Region Kopenhagen fährt mit dem Rad zur Arbeit, informiert der VCÖ.

Der Bau von Radwegen ist übrigens ein klimafreundlicher Jobmotor: Pro Million Euro werden durch den Bau von Radwegen um rund 50 Prozent mehr Arbeitsplätze geschaffen als durch den Bau von Autobahnen oder Schnellstraßen, macht der VCÖ aufmerksam.

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