Ein Tag ganz im Zeichen der Mutter

VILLACH (steini). Im Schnitt 71 Euro geben die heimischen Konsumenten für Muttertagsgeschenke aus. Damit steigen die Ausgaben heuer um 57 Prozent (Handelsverband). Besonders beliebt sind Blumen oder selbst Gebasteltes. Gerne werden auch Gedichte vorgelesen oder für die Mutter gekocht. Es ist ein Anlass, außerhalb des Alltags Zeit mit der Mutter zu verbringen. Der Muttertag wird immer am 2. Sonntag im Mai gefeiert, heuer am 13. Mai. 

Geschichte des Muttertages
Der Muttertag, wie wir ihn feiern und kennen, hatte seinen 1872 seinen Ursprung in Amerika. Die bekannte Frauenbewegungs-Vertreterin Julia Ward-Howe forderte, dass den amerikanischen Müttern ein Tag im Jahr gewidmet wird. An diesem Tag sollen die Mühen der verschiedensten Mütter geehrt werden. Die Forderungen von Ward-Howe blieben jedoch erfolglos, bis sich Anna Javis, ebenfalls eine Frauenrechtlerin, sich der Aufgabe annahm. Anna Jarvis hatte als Datum den Todestag ihrer Mutter gewählt, den 9. Mai 1905. Diese setzte sich zu Lebzeiten für den Frieden ein und sorgte dafür, dass die schlechten hygienischen Verhältnisse zur damaligen Zeit verbessert wurden, die für die hohe Kindersterblichkeit verantwortlich waren. Anna Jarvis wollte mit dem Feiertag zu Ehren der Mütter die Leistungen ihrer Mutter unvergessen machen und mehr Rechte für Frauen durchsetzen. Schließlich wurde der erste Muttertag 1914 in Amerika anerkannt. In Österreich wurde er das erste Mal 1924 gefeiert. 

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