VSV – Hinter den Kulissen
Er bringt die Mannschaft von A nach B

Vor "seinem" Bus: seit vier Jahren inzwischen fährt Markus Rautner die VSV-Spieler zu ihren Auswärtsspielen
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Markus Rautner chauffiert das Team des EC Panaceo VSV zu seinen Auswärtsspielen. Und ist dabei viel mehr als ein Chauffeur.

VILLACH. Vorne am Eis sind es die Spieler, die begeistern. Sie sind der EC VSV, die Akteure, weswegen wir in die Halle kommen. Hinter den Kulissen sind es Menschen wie Markus Rautner, die dafür Sorge tragen, dass alles so funktioniert, wie es funktionieren soll. Im Fall von "Make" ist es dafür zu sorgen, dass die Spieler pünktlich zu ihren Auswärtsspielen kommen. Wie letzten Freitag, als es nach Salzburg ging, oder am Sonntag nach Graz.

20.000 Kilometer im Jahr

Mindestens einmal in der Woche fährt er mit dem VSV-Doppeldecker, die Abfahrt erfolgt meist nachmittags, retour geht es zwischen zwölf und zwei Uhr morgens. Auf etwa 20.000 Kilometer kommt er im Jahr, etwa 25 Auswärtsspiele sind es, Rautner sieht sie "alle".

Im Team on Tour

Der eingefleischte VSV-Fan verpasst auch kein Heimspiel, seit 20 Jahren hat er sein Abo, seinen Fixplatz. Sein Sohnemann spielt beim Nachwuchs, auch diesen chauffiere er beizeiten. Manchmal begleite ihn seine Frau als "Stewardess". Dann bekämen die Kids schon mal Würstel und Toast, um die lange Fahrt über "gut versorgt zu sein", erzählt der Villacher.

Verwöhnprogramm

Auch die Spieler würden manches Mal mit selbstgebackenen Muffins verwöhnt werden, "es ist eine Freundschaft", ja fast schon "Familie". Rautner fährt seit vier Jahren die Spieler, in seinem Brotberuf ist er bei den Draupassagen beschäftigt. Der Dank, ihn für die Fahrten freizustellen, sei "groß", "es bereitet mir viel Freude". Dass seine Familie ihn in der Saison regelmäßig "entbehren" müsse, sei ihm wohl bewusst. Er sei dankbar für das Verständnis, "wir sind eben alle echt große Fans".

Angenehm reisen

Der Bus selbst ist heuer erstmals ein Doppeldecker, oben die Spieler, unten die Trainer. Während der Fahrt würden Videoanalysen besprochen werden, Einzelgespräche stattfinden. Im hinteren Bereich des Busses gibt es eine kleine Kochecke und eine Mikrowelle, "das soll natürlich die Reise so angenehm wie möglich gestalten". Die Spieler selbst würden während der Fahrten zumeist "abschalten", sprich ausruhen.  
Eine Panne erlebte Rautner in dieser Zeit übrigens noch nicht. "Und wir hoffen mal, dass das so bleibt."

Autor:

Alexandra Wrann aus Villach

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