Sie arbeiten in der Corona-Krise
"Haben Sehnsucht nach Normalität"

Plexiglasscheiben schützen Apothekern und Kunden
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Die WOCHE spricht mit Menschen, die während der Corona-Krise täglich ihren Job verrichten. Wie hat sich ihr Alltag verändert und haben sie Angst angesteckt zu werden?

VILLACH (bp). Viele Berufsgruppen arbeiten derzeit über ihre eigenen Belastungsgrenzen hinaus. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz würde das öffentliche Leben derzeit nicht funktionieren. 

"Wird noch dauern"

Normalerweise frequentieren bis zu 50 Menschen pro Tag die Ordination vom Internisten Michael Ausserwinkler. Seit der Corona-Krise sind es bis zu 15, allesamt dringende Konsultationen. Sämtliche Hygienerichtlinien, berichtet er, werden von den Mitarbeitern streng eingehalten. "Sie werden nicht glauben, wie viele Telefonstunden meine Assistentinnen und ich damit beschäftigt sind, verunsicherten Patienten zu erklären, dass sie auf keinen Fall ihre Medikamente absetzen dürfen", zeigt er sich besorgt. Vor allem Fake-News führen zu großen Verunsicherungen bei "gut eingestellten Patienten". Zum Glück habe er ein belastungsfähiges Team, welches täglich stundenlang Auskunft gibt. Nicht nur für Patienten, auch für Freunde und Bekannte ist Ausserwinkler seit Wochen rund um die Uhr erreichbar, "das ist es, warum man Arzt wird, um zu helfen", zeigt er sich bescheiden.

Lasse sie nicht im Stich 

Wenn Christina Gendut abends von der Arbeit heimkommt, geht momentan gar nichts mehr. "Ich bin körperlich so erschöpft, dass ich es nicht einmal mehr schaffe, ein warmes Essen zu machen", erzählt die Angestellte eines Supermarkts. Es wäre auch die Anstrengung der letzten Zeit gewesen. Erst seit Kurzem habe sich das Kaufverhalten der Menschen wieder einigermaßen normalisiert, erzählt Gendut. Angst, sich im Handel anzustecken, hat sie nicht. "Wir arbeiten mit Schutzhandschuhen, der Arbeitsplatz wird ständig gesäubert, oftmaliges Händewaschen hatte schon vor Corona oberste Priorität."

Danke, dass ihr da seid 

Oft sind die anstrengenden Stunden im Geschäft kräftezehrend, dann tut es gut, wenn es von Kunden ein Lächeln gibt und ein "Dankeschön". Das, und ihre Kollegen, seien für sie der Grund weiter täglich im Einsatz zu stehen: "Ich lasse meine Kollegen nicht im Stich".  

Teams wechseln sich ab

Die derzeit größte arbeitsrechtliche Herausforderung ist laut Dieter Sapetschnig von der Marienapotheke in Maria Gail die Aufteilung der Mitarbeiter nach Teams. Sie wechseln sich ab und kommen so nicht in Kontakt miteinander. "Würde ein Krankheitsfall auftreten, könnte das andere Team einspringen", erzählt der Apotheker. "Uns allen ist bewusst, dass wir in einer "kritischen Infrastruktur" arbeiten. "Daher haben wir von Anfang an auf verstärkte Schutzmaßnahmen wie regulierte Eintritte, Plexiglasscheiben, oftmaliges  Wechseln der Handschuhe und konsequente Hygienemaßnahmen gesetzt." Viele Kunden haben keine akuten Probleme, sie suchen oft nur Rat, erzählt er. Viele würden sich auch mit Standardmedikamenten eindecken. Menschlichkeit, soziale Kompetenz sind in Zeiten wie diese enorm wichtig, "oft merke ich, wie Sehnsucht nach Normalität in der Luft liegt". 

Das Gesundheitssystem

Oft machen sich Menschen auch Sorgen über die Aufrechterhaltung seiner Apotheke. Er erklärt dann, dass Apotheken einer Betriebspflicht unterliegen, welche auch bei Auftreten einer Epidemie gesetzlich gilt. Arzneimittelengpässe gibt es nicht, "wenn, dann kurze Lieferverzögerungen".

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