Infrastruktur im Fokus
Hier wird in Villach gebaut!

Stadt Villach investiert kräftig. Im Fokus stehen Großvorhaben wie Völkendorfer Straße, Draulände und Infineon-Anbindung
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  • hochgeladen von Alexandra Wrann

In diesem Jahr stehen gleich mehrere größere Baustellen an. Ganz aktuell: Im April starten die Arbeiten in der Völkendorfer Straße und an der Draulände.

VILLACH. Auch heuer stehen umfassende Sanierungen an, dazu kommen bereits lange in Planung befindliche Projekte wie die Draulände. Letztere startet nun im April. Auch die Sanierung der Völkendorfer Straße kommt jetzt in die nächste Phase. Bau- und Stadtplanungsreferent Stadtrat Harald Sobe bittet die Villacher um Verständnis: „Natürlich kommt es im Zuge so mancher Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen.“

Zu den Vorhaben

Ab Kalenderwoche 16 startet der zweite Bauabschnitt in der Völkendorfer Straße. Hier wolle man im zweiten Abschnitt noch mehr auf die Forderung der Bevölkerung nach Verkehrsberuhigung – die WOCHE berichtete darüber –  eingehen: "Diesem Wunsch tragen wir Rechnung, indem wir die geplanten Parkplätze verschwenken, also versetzt auf beiden Straßenseiten platzieren. Das hat zur Folge, dass langsamer gefahren werden muss", sagt Sobe. Geprüft werde auch die Möglichkeit einer verstärkten Geschwindigkeitsüberwachung durch die Polizei.

Was wird gemacht

Der zweite Bauabschnitt in der Völkendorfer Staße umfasst den Abschnitt von der St. Johanner Straße bis zur Werthenaustraße. Neben einer neuen Asphaltierung erfolgt die Verbreiterung der Fahrbahn auf 5,50 Meter. Im Kreuzungsbereich mit der Millesistraße ist ein Fahrbahnteiler vorgesehen, der als Querungshilfe dient. Er wird verschönert durch eine Grünfläche und zwei Bäume. In den Kreuzungsbereichen Millesistraße und Dr.-Oswin-Moro-Straße sind je zwei Grüninseln als Parkraumbegrenzungen vorgesehen. Zudem wird im Kreuzungsbereichen ein Blindenleitsystem umgesetzt. Für eine nachhaltige Energienutzung sorgen außerdem neue LED-Leuchten.
Der Verkehr läuft während der rund dreimonatigen Bauzeit einspurig stadtauswärts. Geplante Fertigstellung ist im Juli 2019.

Draulände

Auf die Bitte von Unternehmern hin, informiert Sobe, wurde der geplante Baustart von August auf September verschoben. 
Bevor es losgeht, sind ab 8. April Kanalarbeiten erforderlich. Außerdem erfolgt die Neuerrichtung eines Regenwasserkanals.
Während der Bauzeit ist die Zufahrt zu den Betrieben gestattet, eine komplette Durchfahrt wird nicht möglich sein, da die Draulände ab dem Udo-Jürgens-Platz gesperrt ist. 

Atraktivierung

Im September startet der erste Bauabschnitt für die Attraktivierung der Draulände. Das betrifft das Gebiet von der Stadtbrücke über die Lederergasse bis zur neu errichteten Trafostation. „Diesen Bereich wollen wir nun ab September ansprechender und offener gestalten, also zu einem Ort machen, an dem man gerne verweilt und die Nähe zum Draufluss genießen kann“, sagt Sobe.

Kleiner Platz & Granit

Im Bereich des Würstelstandes entsteht ein kleiner Platz sowie eine Stufenanlage sowie ein Blindenleitsystem. In Teilbereichen entlang der Draulände wird Granit verlegt.
Auch hier gilt: Während der gesamten Bauzeit ist die Zufahrt zu den Betrieben gestattet, eine Durchfahrt wird nicht möglich sein. 

Infineonstraße um 4,5 Mio. Euro

Derzeit im Gange ist der Ausbau der Aufschließungsstraße zwischen Infineon und Bruno-Kreisky-Straße. Auf Höhe des Kindergartens wird der erste von vier Kreisverkehren errichtet, darum verläuft die Straßenführung als Einbahn Richtung Süden. Zu den geplanten Kreisverkehren kommen Versorgungsträgerleitungen. Die Gesamtkosten für die Stadt Villach belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Zusätzlich baut die Stadt auch ihr Radwegenetz aus.

Millstätter Straße

Ein Straßenvollausbau auf 700 Metern und die Errichtung eines Gehweges und eine Stützmauer werden errichtet. Die Bauarbeiten dauern von Juni bis Oktober. 

Haltestelle Landskron

Im vergangenen Jahr entstand in Landskron durch das Projekt „Landsitz“ ein neuer Stadtteil. Die errichteten Wohnanlagen sollen an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden werden. „Bis Dezember haben die ÖBB daher geplant, in Landskron eine neue Haltestelle für die Stadtbahn zu errichten“, sagt Sobe. Der Startschuss soll im August erfolgen. Ab Dezember soll die neue Haltestelle eingetaktet sein.

Weitere Haltestellen geplant

Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 1,12 Millionen Euro, 50 Prozent übernehmen die ÖBB, 30 Prozent die Stadt Villach und 20 Prozent das Land Kärnten. „Schon heute beraten wir mit den ÖBB über weitere Haltestellen, etwa in Wollanig oder bei der Fachhochschule in Magdalen“, sagt Sobe.

Straßenbeleuchtung

Ständig ausgebaut wird die Straßenbeleuchtung, wie bei der Brauhausgasse und die Magdalenerstraße auf Höhe des Parkplatzes Zentralfriedhof. Dabei wird auf neue CO2- und energiesparende LED-Leuchten umgerüstet.

Kanal-Sanierungen

Weiters kommt es im Zuge eines Kanalsanierungs-Schwerpunktes in der Rennsteiner Straße und der Kasmanhuberstraße zu Arbeiten. Betroffen davon sind: Die Rennsteiner Straße ab Unterer Heidenweg bis zum Antoniensteig,
die Kasmanhuberstraße von der August-v.-Jaksch-Straße bis zur Heinrich-v.-Türlin-Straße, der Antoniensteig im Bereich Rennsteiner Straße und die Kreuzungsbereiche Rennsteiner Straße mit der August-v.-Jaksch-Straße, der Karl-Wurmb-Straße und der K.-R.-Ghega-Straße.
Nach Fertigstellung dieser Arbeiten kommt es auch im Bereich Oberer Heidenweg, Karl-Wurmb-Straße [sic] und Pischofstraße [sic] zu einer Kanalsanierung.

Autor:

Alexandra Wrann aus Villach

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