"Ich bekomme heute noch ein Kribbeln in den Beinen"

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VILLACH (aw).  Der Tanz habe sich geändert, er sei "moderner" geworden. Und es werde "mehr getanzt", lächelt Margot Nais, die sich gerne an "ihre Zeit" bei der Garde zurückerinnert. Das erste Mal zog sie im Jahr 1973 als Gardetänzerin auf die Bühne des Villacher Faschings ein. Vier Jahre lang machte sie mit. "Das erste Jahr hatten wir noch Stiefel mit schmalen Stöckel. Dann bekamen wir breitere Absätze, mit denen konnten wir besser marschieren", lächelt die heute 62-Jährige. Und es wären "richtige Märsche" gewesen, so Nais. "Ich erinnere mich noch gut an den Kärntner Tanz oder den Amerikanischen Marsch." Auch heute ist Nais noch begeisterte "Faschings-Närrin". Erst vergangenen Samstag war sie mit der ganzen Familie bei der Sitzung des Villacher Faschings im Kongresszentrum. "Mir kribbeln heute noch die Beine, wenn ich den Gardemädchen zuschaue", schmunzelt sie. Ihre Begeisterung konnte Nais nicht so ganz an ihre Tochter weitergeben, die ließ sich zum Gardetanz nicht überreden. "Aber vielleicht wird's ja bei den Enkelinnen was", lächelt die fünffache Großmutter. Gerne denkt sie nostalgisch an die Zeit beim Fasching zurückdenkt. "Wir hatten eine Mordsgaude und sind oft bis in die Morgenstunden geblieben." Mit einigen der Tänzerinnen hat Nais heute noch Kontakt. "Aber wir waren jung, viele hat es in alle Ecken der Welt verschlagen."

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