GTI-Chaos auf Alpenstraße
Konzept soll bis Dezember stehen

Nun wird der nächste Schritt gegen GTI-Chaos auf Alpenstraße gesetzt
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Nun wurde die Geschäftsführung der Villacher Alpenstraße beauftragt, in Verhandlungen mit der Stadt Villach zu gehen. Ziel des Gesamtkonzepts ist die Möglichkeit einer kurzfristigen Sperre der Straße. Dafür soll die Stadt Villach Einnahmeausfälle kompensieren.

VILLACH. Abgase, Schmutz, Lärm, illegale Autorennen. Das letzte Tuningtreffen brachte auch wieder unzählige Autos auf die Villacher Alpenstraße, und damit in den Naturpark Dobratsch. Nun will man mehr Handlungsmöglichkeiten dem unmittelbar den Riegel vorzuschieben, wie die Villacher Stadtpolitik, mit Bürgermeister Günther Albel (SPÖ), sowie die Villacher Alpenstraßen Fremdenverkehrs GmbH (VAG) betonen.
Um diese umzusetzen wird nun der nächste Schritt gesetzt. So unterstützt der VAG-Aufsichtsrat ein Gesamtkonzept, um die Straße künftig auch kurzfristig sperren zu können.

Gesamtkonzept bis Dezember

Dazu soll der Geschäftsführer Johannes Hörl nun mit der Stadt Villach in Verhandlungen treten. Konkret geht es um die Kompensation der Einnahmeausfälle sowie die Möglichkeit eines Busshuttles. Ein fertiges Konzept soll dem Aufsichtsrat im Dezember vorgelegt werden.
„Die Kompensationsleistung sowie auch das Angebot für einen Busshuttle werden für zum Wohle des Unternehmens als erforderlich erachtet. Aufgrund der positiven Signale der Stadt Villach bin ich aber zuversichtlich, dass wir hier schon bald Einvernehmen erzielen werden“, so Geschäftsführer  Hörl.
Villachs Stadträtin Katharina Spanring (ÖVP), Aufsichtsratsvorsitzende-Stellvertreterin der VAG, hält dazu fest: „Der erste wichtige Schritt zu einer temporären Straßensperre ist mit Beschluss des Aufsichtsrates getan". Dennoch, so Spanring weiter, "gilt es ein Mobilitätsangebot für Einheimische und Touristen zu finden, denn diese können für notwendige Straßensperren nichts.“

Grünen fordern den Schritt "weiter"

Unterstützt wird dieser Vorstoß von den Villacher Grünen. Sabina Schautzer: „Endlich macht man erste Schritte in die richtige Richtung. Ich begrüße, dass die Stadt nun andenkt, die Straße bei Gefahr im Verzug sperren zu lassen und nur mehr den Bus auf und ab fahren zu lassen." Dennoch übt man hier auch Kritik: "Aber was heißt das konkret? Ist es Gefahr in Verzug, wenn die Straße nur mehr einspurig befahrbar ist, weil so viele Autos oben sind, dass sie an den Parkplätzen keinen Platz mehr haben?“ Es sei an der Zeit, so Schautzer, ein nachhaltiges Konzept zu erarbeiten. „Wir fordern das seit Jahren. Ich erinnere hier an unseren Antrag im Gemeinderat von 2017. Schon damals haben wir uns dafür stark gemacht, dass die Busverbindung ausgebaut und der Individualverkehr eingeschränkt wird", schließt Schautzer.

Bewegung Erde fordert Ausbau der Öffis

Auch die Bewegung Verantwortung Erde begrüßt die von der Stadt und der Betreibergesellschaft erarbeiteten Maßnahmen. Nun gilt es, die logischen nächsten Schritte zu setzen, um das vielfach beworbene „Naturschutzgebiet“ wirklich zu schützen. „Wir freuen uns über die letztlich klare Positionierung des Bürgermeisters, und hoffen, ihn bei den nächsten Schritten auch an Bord zu haben“, so Julia Hueter, Organisatorin einer Mahnwache am Fuße der Alpenstraße im Feber dieses Jahres. Die Bewegung möchte am Ausbau des Angebotes für öffentliche Verkehrsmittel und einer Parkmöglichkeit am Fuße des Hausberges oder dessen Umgebung festhalten. Langfristig sieht die Bewegung dies als Lösung an. Denn: „Wenn wir unseren Hausberg schützen wollen, dann müssen wir nicht nur über illegale Autorennen sondern auch über die täglichen Auf- und Abfahrten von hunderten KFZ sprechen."

Nun wird der nächste Schritt gegen GTI-Chaos auf Alpenstraße gesetzt
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