Kärntner Tourismusschule
Mehrwert fürs Leben

Zwei Schülerinnen der KTS an ihrem "kalabresischen Abend".
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  • Zwei Schülerinnen der KTS an ihrem "kalabresischen Abend".
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  • hochgeladen von Birgit Gehrke

Trotz der Pandemie war und ist es den KTS-Schülern möglich, Praktika im Ausland zu absolvieren.

VILLACH. Bereits seit sechs Jahren kümmert sich Waltraud Karnel gemeinsam mit ihrer Kollegin Astrid Gerjol um die Erasmus+ Programme der EU, welche die Kärntner Tourismus Schule ihren Schülern anbietet. "Durchschnittlich haben wir 40 Bewerbungen pro Jahr – für die verschiedensten Länder. Auch 2020 sind 25 Schüler ins Ausland gefahren und hatten trotz Covid-19 durchwegs positive Erfahrungen", sagt Karnel. So war das Partner-Hotel an der Ostsee zwar nur zu 60 Prozent ausgelastet, die Schüler konnten ihr Praktikum hier trotzdem absolvieren. Und noch mehr: "Da weniger Gäste als sonst da waren, hatten die Jugendlichen ihre Unterkunft direkt im Hotel und nicht wie sonst in Mitarbeiter-Zimmern", so Karnel. Die Rückmeldung, welche die Schule auf die jungen Praktikanten erhält seien immer "top", die Ausbildung an der KTS ist auf einem hohen Level. Auch waren 2020 zwei Mädchen in Kalabrien: "Das war etwas schwierig, da man lange nicht wusste, ob es wirklich klappt. Hat es dann aber, es war für die Mädchen eine tolle Erfahrung und sie konnten ihre Italienisch-Kenntnisse verbessern." Absagen gab es 2020 aus Irland und England. Auch ein geplanter Praktikum-Aufenthalt in Schweden platzte.

Prognosen 

Für den Sommer 2021 schaut es trotz Pandemie für die Schüler der KTS gut aus. Einige werden wieder nach Deutschland fahren, für sechs Schüler geht es nach Korsika. "Wir haben auch viele Bewerbungen für Griechenland, Malta, Kroatien, Portugal, Mallorca, Tschechien, Finnland und Italien – mit Südtirol", erklärt Karnel. Was sind mehr angeboten wird ist England. "Das hat aber nichts mit Covid-19 zu tun, sondern mit dem Brexit. England wird nicht mehr gefördert", so die KTS-Lehrerin. Nach ihrer Rückkehr begaben sich die Schüler 2020 jeweils in Quarantäne, auch berichteten sie, dass die Hygienemaßnahmen vor Ort sehr gut gewesen seien. Wie der Sommer 2021 wird, auch da wagt die KTS statt Prognosen nur hoffungsvolle Annahmen. "Es wäre schön, wenn alles offen wäre. Wir bearbeiten die Praktika aktuell so, als ob alles normal stattfinden wird", sagt Karnel.

Liebste Länder 

Die Pflichtpraktika sind Teil der Ausbildung in der KTS. Im Kolleg müssen zwölf Wochen, in der höheren Lehranstalt insgesamt 32 Wochen absolviert werden. Trotz der Pandemie habe laut Karnel jeder Schüler 2020 ein Praktikum bekommen. "Die Restaurants und Hotels, auch bei uns in Österreich, hatten ja offen." Welche ausländischen Länder sind bei den KTS-Schülern am beliebtesten? "Das ist Deutschland, gefolgt von Italien, Spanien und Portugal. Immer beliebter werden auch Kroatien und Griechenland." Das Tolle am Erasmus-Programm: Die Schüler würden immer mit vielen neuen, frischen Ideen zurück nach Villach kommen – ein Mehrwert für alle.

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