"Obdachlosenheim ist nicht die Lösung"

Die Vizebürgermeisterin in einer der städtischen Notquartiere
  • Die Vizebürgermeisterin in einer der städtischen Notquartiere
  • Foto: KK Stadt Villach/Wernig
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

VILLACH. "Jeder, der dringend ein Dach über den Kopf braucht, bekommt auch eines", sagt Villachs zweite Vizebürgermeisterin Mag. Gerda Sandriesser und bezieht damit Stellung in der hitzig diskutierten Debatte um das Errichten eines Obdachlosenheims in Villach. Es gebe genügend freie Notschlafzimmer, erklärt sie. "Niemand muss wochenlang unter einer Brücke schlafen, bevor gehandelt wird", so Sandriesser, erklärt aber auch: "Leider lassen sich nicht alle Menschen helfen, manche kommen und verschwinden einfach wieder." Lösungen wie sie in Heimen für Obdachlose angeboten werden, lehnt die Sozialreferentin dennoch ab. "Wir sehen unsere Aufgabe in der Delogierungs-Prävention", so Sandriesser.

Nur 3 "Obdachlose" sind Villacher

Zuletzt waren 20 Personen als obdachlos registriert, 12 Personen davon hatten in der Jugendschlafstelle den Hauptwohnsitz gemeldet, "und von den restlichen acht Personen sind drei Villacher", erklärt die Vizebürgermeisterin. 

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen