mobiles Palliativteam betreut unentgeltlich
Schicksalsschläge treffen ins Herz

leistet Großartiges mit ihrem Palliativteam: Dr. Susanne Zinell
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  • leistet Großartiges mit ihrem Palliativteam: Dr. Susanne Zinell
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Mit ihrem mobilen Palliativteam bildet Susanne Zinell die Schnittstelle zwischen Krankenhaus und dem Zuhause des Patienten. Sie stehen als kompetente Partner bei fachlichen Fragestellungen, aber auch bei sozialen und organisatorischen Problemen in der Phase der Trauer allen Betroffenen zur Verfügung.

Vom Schicksal getroffen zu sein – das löst oft die Frage nach dem aus, wer verantwortlich ist und warum es gerade jetzt „mich“ oder einen geliebten Menschen trifft. Die Antwort hierauf ist wohl keine einfache.

Wenn es um schmerzliche Verluste geht, besonders wenn ein Leben tragisch zerbricht, ringen Betroffene und Angehörige oft um „ein Verstehen“ ein Warum von Leben und Schicksal. Hier versuchen wir immer von der Warum Frage zur Wozu Frage überzuleiten, denn am Ende eines jeden Lebens steht immer die Frage nach dem Sinn des Lebens oder nach dem Sinn der restlichen Zeit die einem noch zur Verfügung steht.

Oft wollen Sterbenskranke noch etwas los werden, etwas bereinigen, sich versöhnen oder nochmal einen Lieblingsort besuchen. Wie kann man sich hier ihren Zugang vorstellen?

Meiner Meinung nach ist es ganz wichtig das Schmerz und Wut nicht unterdrückt werden. Sobald wir zu den Familien nach Hause kommen, sind wir Teil des Familiensystem. Natürlich spüren wir immer schon bevor das Thema auf Spannungen und Konflikte kommt, dass eine Aussprache für alle Betroffenen sehr wichtig wäre. Je mehr ausgesprochen, je mehr Schmerz und Qual externalisiert werden , desto freier und erleichterter beginnen alle Beteiligten sich zu fühlen.

Meinen sie damit das Gefühle nicht beschwichtigt werden sollen?

Ja genau, denn Betroffene versuchen oft einen „Schuldigen“ zu suchen, weil das Unfassbare dadurch vermeintlich leichter auszuhalten ist. Hier setzten wir an und versuchen mit großer Wertschätzung an die Familienmitglieder ranzugehen und ihre Leistungen anzusprechen und auszusprechen. Wir führen alle Betroffenen dazu, ihre gegenseitige Schonhaltung aufzugeben. Man muss nicht tapfer sein, man darf traurig sein und man darf auch seine Angst vorm „Verlieren“ zeigen. Sobald der Sterbenskranke und seine ihm nahestehenden Personen ihre Scham und Qual loswerden können und in der Lage sind, sich dem unausweichlichen Abschied zu zuwenden, ohne die ungeheure Last an Schuldgefühlen, an Angst und Schmerz, stellt sich eine tiefe Erleichterung ein.

Die Sprachlosigkeit angesichts des Todes hat immer etwas Unbegreifliches an sich. Was kommt danach?

Etwas war wir immer vermitteln ist, dass jeder für sich im Hier und Jetzt ohne den geliebten Menschen weiterleben muss. Jeder Mensch sollte Dinge die ihm wichtig sind, jetzt erledigen und nicht auf einen unbestimmten Termin nach hinten verschieben. Das Kunststück ist so zu leben, dass man Träume oder Wünsche nicht aufschiebt, Konflikte die einem belasten sofort bereinigt und sich jeden Tag über den Sonnenaufgang freut.

Zur Sache:

Das mobile Palliativteam vom LKH Villach betreut unter der Leitung von Dr. Susanne Zinell mit sechs ÄrztInnen, fünf Diplomfachkräften und einer Sozialarbeiterin unentgeltlich Menschen, bei denen die Heilung einer Krankheit nicht mehr möglich ist. Der Auftrag des Teams ist es, die bestmögliche Lebensqualität für den Betroffenen und seinen Angehörigen zu gewährleisten. Der größte Wunsch vieler sterbenskranken Patienten ist es, seinen letzten Lebensabschnitt zu Hause im Kreise der Familie zu verbringen.
Erstanfragen unter 04242-208-62270 oder per mail an silvia.geriol@kabeg.at

leistet Großartiges mit ihrem Palliativteam: Dr. Susanne Zinell
Stehen in der Phase der Trauer allen Betroffenen  unentgeltlich zur Verfügung.Das kompetente Palliativ Team Villach
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