Buschenschenken in Villach
Speck, Most und ein bisschen Plexiglas

An der Buschenschenke Ischnighof hat man mit Plexiglas vorgesorgt ...
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  • An der Buschenschenke Ischnighof hat man mit Plexiglas vorgesorgt ...
  • Foto: Baumgartner
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

"Ausg´steckt is", heißt es im ganzen Bezirk Villach. Vielerorts haben die Buschenschenken wieder geöffnet – und das soll am besten durchgehend bis Ende September so bleiben. So wünschen es sich die Landwirte, das Buschenschenkgesetz jedoch macht da einen Strich durch die Rechnung. 

VILLACH. Speck und Geselchtes, Aufstriche und natürlich Most aus eigener Produktion mit all dem und mehr warten derzeit Buschenschenken im ganzen Bezirk auf.
Mit der Wiedereröffnung der Gastronomie Mitte Mai eröffnete auch die Mostschenke Zauchen in Villach wieder ihre Pforten. Die Corona-bedingten Vorgaben beschränken sich hier vorwiegend auf das Mund-Nase-Schutzmaske-Tragen im Kontakt mit dem Gast. Innenräume gibt es keinen, also sei hier auch kein Umrüsten notwendig gewesen, berichtet Margot Bürger mit einem motivierten Lächeln. Sie freue sich auf die Saison, in der sie sonst, bis auf eine zweiwöchige Pause, bis zum Oktober durchgehend geöffnet hält. Dies könne sich heuer ändern, "da wir ja später aufgemacht haben, stellt sich die Frage ob die zwei Wochen nicht vorab gerechnet werden können", sagt sie.

Schließung oder nicht?

Eine Schließung von zehn Tagen sieht das sogenannte "Buschenschenkgesetz" vor. Durch die spätere Eröffnung im Mai fällt diese Zeitspanne statt in den Juli bei vielen heuer in den August, die Hauptsaison für die Buschenschenken.
Ob es zu einer Lockerung dieser Bestimmung kommt, wisse man noch nicht, so Bürger. Die Verhandlungen hierzu laufen noch. Aber, "wir nehmen es wie es kommt", setzt Bürger mit einem Lächeln nach.
Die Gäste jedenfalls ließen sich die Jause bereits schmecken. "Gerade am Anfang merkten wir die Lust der Menschen wieder draußen zu sein, Essen zu gehen." Zwischenzeitlich hätte das Wetter diese Stimmung etwas abgeschwächt, mit Corona habe das nichts zu tun. "Wir erwarten uns eine gute Saison."

Ischnighof ab Pfingsten

Positiv gestimmt zeigt sich auch Mario Baumgartner von der Buschenschenke Ischnighof in Latschach oberhalb des Faaker Sees. Mit dem Pfingstwochenende eröffnete die Familie die Buschenschenke. Am Geschäft draußen wird sich durch Corona kaum etwas ändern, allein die großen Tische – für 16 Personen – versah man mit eigens angefertigten Plexiglas-Trennscheiben (siehe Fotos). Im Inneren war es schwieriger, "da stehen bei uns die Tische sonst recht eng zusammen", schmunzelt der Chef. Offen hält er seine Buschenschenke bis Ende September, ob es die zehntägige Pause gibt, weiß – auch er – noch nicht.

Kakl überlegt Öffnung

Noch unschlüssig ob einer Öffnung im Sommer ist man in der Buschenschenke Kakl in der Gemeinde Velden am Wörthersee. Zu kompliziert seien die Corona-Vorgaben, erzählt die Chefin. Wenn, dann konzentriere man sich, wie auch bisher, auf das Wochenend-Geschäft. Die Produkte und Platten Ab-Hof zu holen gibt es aber schon. Und das, so die Chefin, soll auch in Zukunft so bleiben.

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