"Viel zu gut für die Welt"
Trauer um Villacher Musiker Mario Lerchbaumer
- Anlässlich des 80. Villacher Kirchtagsjubiläums entstand dieses Projekt. Es soll nun dem Leben von Sänger und Frontmann der Band "Zweite Chance" - Mario Lerchbaumer (links) - gewidmet werden.
- Foto: zVg
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"Er war einer der liebsten Menschen, die ich kenne": Die Austropop-Band "Zweite Chance" hätte am heutigen Dienstag am Villacher Kirchtag ihren neuen Song präsentiert. Doch nur wenige Tage nach dem Videodreh starb Sänger Mario Lerchbaumer völlig unerwartet. MeinBezirk.at sprach mit Bandmitglied und Freund Michael Plank.
VILLACH. Eigentlich hätte die Villacher Austropop-Band "Zweite Chance" - bestehend aus Mario Lerchbaumer und Michael Plank - am heutigen Kirchtagsdienstag auf der Rathausbühne ihren neuen Titel "Villacher Kirchtog" (siehe Video) präsentieren sollen. Dazu kommt es nun nicht mehr. Der traurige Grund: Sänger Mario Lerchbaumer verstarb völlig unerwartet, nur ein paar Tage nach den Dreharbeiten zum Musikvideo.
"Wir sind Kirchtagsgeher"
"Das Stadtmarketing Villach, insbesondere das Kirchtags-Team, hat unser Projekt begleitet und gesagt, sie finden das gut. Es ist ein völlig eigenständiges Projekt, keine Kooperation. Am Kirchtagsdienstag hätten wir die Möglichkeit gehabt, am Rathausplatz den Song zu präsentieren", erzählt Michael Plank gegenüber MeinBezirk.at. "Wir sind Villacher, wir sind Kirchtagsgeher und mit diesem Song wollen wir zeigen, wie unser Kirchtags-Song ausschauen würde."
- Mario Lerchbaumer verstarb nur sechs Tage nach den Dreharbeiten zum Musikvideo an den Folgen eines medizinischen Notfalls.
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Das gemeinsame Kennenlernen
Kennengelernt haben sich Mario und Michael durch eine gemeinsame Schulkollegin: "Sie hat ihren neuen Partner vorgestellt, und das war eben der Mario. Er war mir von Anfang an sympathisch. Irgendwie hat sich herausgestellt, dass er auch gerne singt. 2023 haben wir dann offiziell eine Band gegründet. Und dann ist eine Single nach der anderen gekommen, so Austropop-Richtung."
"Viel zu gut für die Welt"
Seinen Bandkollegen beschreibt Michael Plank mit großer Zuneigung: "Er war viel zu gut für die Welt. Charmant und einer der liebsten Menschen, die ich kenne. Ich kann es nicht anders beschreiben. Das sage ich allen."
Wie geht es weiter?
Wie es nun weitergeht, ist für ihn noch völlig offen: "Es gibt keine Pläne. Es ist alles noch in der Schwebe. Es ist noch nicht so lange her. Mein privates Glück ist, dass ich bald eine Tochter erwarte. Ich freue mich total darauf, den Beginn eines Lebens zu feiern. Ich bin froh, dass das private Glück mich jetzt ein bisschen ablenkt und ich sozusagen diese Seite des Lebens mitkriege und meiner Tochter dann von Mario erzählen darf. Ich werde immer Musik machen und schreiben, aber in welchem Kontext, in welchem Rahmen, mit wem und unter welchem Titel, das weiß ich einfach noch nicht", so Michael abschließend.
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