Verunreinigtes Trinkwasser: Keine Gesundheitsgefährdung

Experten von Wasserverband Faaker See, Wasserwerk Villach, Gesundheitsamt und Politik klären mit Bürgermeister Günther Albel die Sachlage
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  • Foto: Villach/Künster
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

FAAKER SEE.  Im Trinkwasser-Skandal in dem Gebieten Turdanitsch/Tschinowitsch wurde nun eine Expertenrunde einberufen. Villachs Bürgermeister Günther Albel: „Auch wenn die Verunreinigung im Bereich Turdanitsch/ Tschinowitsch nichts mit der Trinkwasserbereitstellung der Stadt Villach zu tun hat, sind es Villacherinnen und Villacher, die davon betroffen sind. Daher ist mir maximale Transparenz wichtig.“ Die gemeinsame Aufarbeitung hat bisher folgende Fakten ergeben:

- In den untersuchten Proben wurde von der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten Ethylbenzol (Lösungsmittel für Farben) nachgewiesen. Da in einem Nebenraum des betroffenen Hochbehälters vor kurzem Rostschutzmaßnahmen mit einem Lack durchgeführt wurden, kann ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden.

- Es besteht keine Gefährdung der Gesundheit.

- Die betroffene Bevölkerung in rund 150 Haushalten wurde informiert, dass ihr Leitungswasser derzeit als Trinkwasser nicht geeignet ist.

- Das Wasser soll vorübergehend von Kleinkindern und älteren, gesundheitlich eingeschränkten Personen auch nicht zum Duschen und Baden verwendet werden. Für die Bevölkerung steht abgepacktes Trinkwasser zur Verfügung. 

- Außerhalb der 150 Haushalte in Turdanitsch/Tschinowitsch gibt es keine Betroffenen und keinerlei Einschränkungen beim Wassergebrauch.

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