Villacher Initiative für den Umweltschutz

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Das "Team Unsere Verantwortung" initiiert ein Projekt zum Umweltschutz. Start ist in Villach.

VILLACH (bm). „Trinken Sie gerne sauberes Wasser?“ Mit Fragen wie diesen will das „Team Unsere Verantwortung“ auf kleinere und größere Umweltsünden aufmerksam machen. Das Projekt nahm im Herbst 2019 beim Energie- und Umweltpreis teil.

Unwissender Verursacher

Der Titel des eingereichten Projektes lautet: „Die unwissenden Verursacher“. Damit soll Bezug auf sorgloses und unbedachtes Verhalten genommen werden, welches den Umgang mit der Umwelt betrifft, erklärt der Projektinitiator Kurt Linder. Das Team Unsere Verantwortung will diese „unwissenden Verursacher“ erreichen, und zu einem Umdenken bewegen. Themen, die behandelt werden, sind unter anderem die Reinhaltung der Umwelt und des Wassers sowie Energiesparen. Das Team Unsere Verantwortung ist schon seit ein paar Jahren aktiv, auch wenn der Name noch relativ jung ist. Die Herkunft des Namens erklärt Linder schlicht: „Es ist eben die Verantwortung von jedem Einzelnen, von uns allen."

Achtung – So nicht!

Ein Symbolbild, mit dem das Team gerne arbeitet, ist das von Lehrer Lämpel aus Max und Moritz: „Ihn will keiner haben, aber ohne ihn geht es nicht.“ In erster Linie soll aber nicht kritisiert, sondern Bewusstseinsbildung geschaffen werden. Positive Veränderung heißt das Stichwort. Konkret geht es um Nachdenken, Umdenken und Handeln, zunächst im Kleinen, und dann im Großen.

Kein „Warmlaufen“

Gerade in der Winterzeit ist ein kaltes Auto mit angeschlagenen Scheiben ein Ärgernis. Dennoch warnt das Team Unsere Verantwortung davor, das Auto am Stand laufen zu lassen. Dabei stützen sie sich auf das Kraftfahrgesetz, welches besagt, dass der Lenker bei ordentlicher geführter Fahrzeughaltung keine unnötige Luftverschmutzung verursachen darf. Darunter fällt auch das Warmlaufen des Motors. Zudem schädigt das Warmlaufen eines Verbrennungsmotors im Stillstand nicht nur die Umwelt, sondern auch das eigene Auto. Im Fall von beschlagenen Scheiben empfiehlt der ÖAMTC daher eher ein trockenes Tuch als eine kühle Lüftung.

Keine Kippe fürs Abwasser

In Bezug auf die anfangs gestellte Frage, geht es hier auch ums Thema Rauchen. Es wird darauf hingewiesen, dass keine Zigarettenkippen im Abwasserkanal landen sollten. Denn diese beinhalten Schadstoffe. Diverse Umweltorganisationen warnen seit Langem vor dem "Wegschnipsen" der Kippen in die Natur oder in die Kanalisation. Anstatt zu verrotten, zerfallen sie zu Mikroplastik. Genauere Studien dazu sind derzeit noch im Gange. Die Kläranlage Villach hat diesbezüglich keine Erfahrung mit der Reinigung von Nikotin. Das gefilterte Abwasser wird dann nicht zum Trinkwasser, sondern wieder der Drau zugeführt. Villach bezieht sein Trinkwasser zu 80 Prozent vom Dobratsch, zu 20 Prozent vom Grundwasserfeld Urlaken.

Umfassendes Informieren

Weitere Ziele für "Team Unsere Verantwortung" sind das umfassende Informieren, vor allem durch Verwendung von Roll-ups und elektronischen Anzeigetafeln, um mehr Menschen zu erreichen. Denn je mehr unwissende Verursacher darauf angesprochen werden, desto mehr Bewusstsein wird für die Umwelt geschaffen.

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