Seit Generationen besteht er schon, der Gasthof Gasser in Villach
"Was sich bewährt, das bleibt"

Andreas Aichner mit seinen Großeltern (links) und seinem Team im Gastgarten, der im Sommer von blühenden Kastanienbäumen überdacht wird
  • Andreas Aichner mit seinen Großeltern (links) und seinem Team im Gastgarten, der im Sommer von blühenden Kastanienbäumen überdacht wird
  • hochgeladen von Petra Wucherer

Vor mehr als 50 Jahren haben Elisabeth und Ehemann Gerhard Aichner den Gasthof Gasser in Vassach von dessen Eltern übernommen. Derzeit bereitet sich Enkelsohn Andreas Aichner auf die Betriebsübernahme vor.

VILLACH. Bereits mit 15 Jahren hat der inzwischen 28 jährige Andreas Aichner im großelterlichen Betrieb mitgeholfen. Nach Absolvierung des Tourismuskolleg in Villach führte ihn sein Berufsweg zunächst in die Region Obertauern, bis er im Jahr 2015 in den vielfach ausgezeichneten Familienbetrieb einstieg.

Neuerungen 

Mit dem Einstieg von Aichner erfolgten auch Neuerungen. Aichner: „Mein Ziel ist es, den Gasthof auch jüngeren Menschen näher zu bringen.“ Daher wurde die Auswahl an fleischlosen Gerichten erweitert und eine Verbesserung des Weinangebots vorgenommen. Mein Team und ich entwickeln ständig neue Gerichte für unsere Speisekarte, erzählt Aichner und ergänzt: „Trotzdem wurden viele Rezepte von der Urgroßmutter in unveränderter Form übernommen. Denn: Alles was sich bewährt hat, soll zu 100 Prozent so bleiben wie es ist.“  

Speisenauswahl 

Aufgetischt werden vor allem typische regionale Gerichte der Saison. Viele Zutaten, wie etwa Bärlauch, Spargel, Kürbis, Eierschwammerln und Röhrlsalat werden selbst geerntet und mit viel Liebe zum Detail zubereitet, sagt Aichner. Die Kräuter dazu stammen aus dem eigenen Garten. Eine Auswahl an hausgemachten Säften, wie etwa Holler, Salbei und Zitrone-Minze-Ingwer runden das Angebot auf der Getränkekarte ab.

Motivation 

Seinen Beruf sieht Aichner als Herausforderung und Bereicherung gleichermaßen. Der Tag beginnt um viertel acht und endet spät am Abend; weshalb auf eine Fünf-Tage-Woche umgestellt wurde, so Aichner. Ihm ist es wichtig, dass Arbeit mit einer gesunden Portion Spaß verbunden ist. Denn: Nur was man gerne macht, macht man auch gut "und das sollen auch unsere Gäste spüren", schließt Aichner.

Autor:

Petra Wucherer aus Villach Land

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