Straßenmeistereien
Winterdienst ist vorbereitet

Die Straßenmeistereien sind insgesamt für 983 Kilometer Landesstraßen verantwortlich und einsatzbereit.
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Die beiden Straßenmeistereien in Villach und Feistritz/Drau sind für den Winter bestens gerüstet.

VILLACH, VILLACH LAND. Der baldige Winterbeginn rückt immer näher. Daher bereiten sich die Straßenmeistereien in Villach und Feistritz/Drau für den bevorstehenden Winterdienst vor.

Bestens vorbereitet

Die beiden Straßenmeistereien in Villach und Feistritz/Drau sind für den Winter bestens gerüstet. Kärntenweit sind 420 Mitarbeiter der Landesstraßenverwaltung für die Räumung von 5.756 Kilometer Landesstraßen verantwortlich. Von den 420 Mitarbeitern sind 54 Personen in den beiden Bezirken Villach und Villach Land für die Räumung von insgesamt 983 Kilometer Landesstraßen verantwortlich und einsatzbereit. Dafür stehen den Mitarbeitern der Straßenmeistereien zehn LKWs und elf Unimogs zur Verfügung. Als besonders schwierige Gebiete zählen im Bezirk unter anderem der Wurzenpaß. Für solche Einsätze stehen den Straßenmeistereien Spezialgeräte wie eine Monoblockfräse zur Verfügung.  Bei der Schneeräumung muss eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden. Bundes- und Landesstraßen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen werden zuerst geräumt.

Zehn Salzsilos

Der diesjährige Winterdienst kärntenweit ist mit 9,3 Millionen Euro budgetiert. Davon sind rund 1,7 Millionen Euro für die beiden Bezirke vorgesehen. In insgesamt zehn Salzsilos sind rund 2.200 Tonnen Streusalz eingelagert. Im Warmbad steht seit Kurzem auch das bislang größte Salzsilo der Landesverwaltung – mit einem Fassungsvermögen von 600 Tonnen – errichtet. "In ganz Kärnten sind rund 12.000 Tonnen Streusalz eingelagert und bis zu 30.000 Tonnen sind vorrätig", sagt Straßenbaureferent Landesrat Martin Gruber.

Umweltschonend

Um die Umwelt zu schonen, wird mit einer Feuchtsalzstreuung gearbeitet. Bei der sogenannten Soletechnik wird Trockensalz mit einer Salzlösung vermischt und im nassen Zustand auf die Fahrbahn aufgebracht. So können Verwehungsverluste bei präventiver Salzstreuung vor angekündigten Niederschlägen wesentlich verringert werden. "Durch die Soletechnik können rund 20 Prozent des herkömmlichen Salzbedarfs erspart werden", erklärt Gruber. Den beiden Straßenmeistereien in den beiden Bezirken stehen jeweils sieben Tonnen Sole zur Verfügung. Auch verfügt die Straßenbauabteilung über moderne Messgeräte zur Bestimmung der Restsalzmenge auf den Fahrbahnen, außerdem wollen wir mit modernen Schneepflugsystemen, die den Salz- und Kraftstoffverbrauch nachhaltig reduzieren", sagt Gruber weiter.

Autor:

Lara Piery aus Villach

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