Aufregung um Kündigung in Fresachs Gemeindeamt

Fresachs Bürgermeister Gerhard Altziebler verweist auf die Rechtslage: "Ich muss die Kündigung nicht begründen."
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  • Fresachs Bürgermeister Gerhard Altziebler verweist auf die Rechtslage: "Ich muss die Kündigung nicht begründen."
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FRESACH (kofi). Dicke Luft in der Gemeindestube von Fresach. Bürgermeister Gerhard Altziebler, seit 1. März im Amt, hat einer Gemeindemitarbeiterin gekündigt. Ohne Angaben von Gründen.
Was auf den ersten Moment seltsam klingt, ist rechtlich seit ein paar Jahren möglich: Nach einer Gesetzesänderung kann der Bürgermeister in Kleingemeinden Dienstverhältnisse binnen drei Jahren grundlos beenden.
Im konkreten Fall ist die Finanzverwalterin der Kommune betroffen. "Sie hat alle nötigen Prüfungen und ihr ist kein Fehlverhalten anzulasten", sagt Franz Liposchek, Kärntens oberster Gewerkschafter für Gemeindebedienstete: "Hier handelt es sich um einen Akt von Willkür."

Keine Stellungnahme

Bürgermeister Altziebler (FPÖ) will zur Causa nicht Stellung nehmen. "Muss ich nicht", sagt er: "Als Bürgermeister steht mir diese Maßnahme zu." Dass die Kündigung mit einem Verwandtschaftsverhältnis der Betroffenen zu einem VP-Gemeinderat zu tun hat, bestreitet er.
Gewerkschafter Liposchek will indes einen Brief an die Gemeindeaufsicht des Landes schicken. "Fresach ist nun die erste Gemeinde mit nur noch zwei Angestellten. Künftig müsste der Amtsleiter Finanzangelegenheiten selbst erledigen. Dieser Notstand ist mit dem Vier-Augen-Prinzip nicht vereinbar", sagt er.
Das dürfte auch Altziebler mittlerweile klar sein. "Wir werden die Stelle nachbesetzen", sagt er: "Aber nur mehr als Teilzeitjob. Wir müssen sparen."

Fresachs Bürgermeister Gerhard Altziebler verweist auf die Rechtslage: "Ich muss die Kündigung nicht begründen."
Gewerkschafter Franz Liposchek wundert sich: "Diese Kündigung bringt Fresach in einen personellen Notstand."
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