Aus "Asyl-Areal" sollen Bau-Parzellen werden

Die ehemalige Tourismusschule in Villach-Wollanig. Asylzentrum oder Platz für Häuslbauer?
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  • Foto: Winkler
  • hochgeladen von Wolfgang Kofler

VILLACH (kofi). In der ehemaligen Tourismusschule in Villach-Wollanig soll ein Asylverteilerzentrum entstehen. Sagt Kärntens FPÖ-Chef Christian Ragger. Von bis zu 2.000 Flüchtlingen in der Region Villach ist die Rede. Auch sein Villacher Parteikollege Erwin Baumann warnte zuletzt bei einer Pressekonferenz vor diesem Szenario. Die Landesimmobiliengesellschaft (LIG), so Ragger weiter, werde das Gebäude demnächst verkaufen.
Die WOCHE hat den kaufmännischen LIG-Geschäftsführer René Oberleitner befragt. "Es stimmt, wir werden verkaufen. So rasch wie möglich. Der Leerstand ist für uns die schlechteste Variante", sagt Oberleitner. Bis Mitte des Jahres soll die Liegenschaft veräußert sein, an wen, sei Oberleitner egal: "Die Nachnutzung hat mich nicht zu interessieren."

Stadt zeigt Interesse

Die Stadt Villach hat zuletzt ihr Interesse an der Liegenschaft bekundet – um dort Wohungen für Familien zu errichten. Nach einem ersten Schriftwechsel Ende Jänner sei aber nichts mehr passiert. "Ich hoffe, das ist kein Wahlkampfgeplänkel", sagt Oberleitner.
Die von FP-Seite ins Spiel gebrachte Variante, dass zum Beispiel das Innenministerium das Gebäude für ein Asylverteilerzentrum erwerben möchte, kann Oberleitner vorerst entkräften: "Bis jetzt hat es keine Anfrage gegeben. Aber die Ausschreibung kommt ja erst." Ende Feber, Anfang März müsse sie beginnen, um die angestrebte Verkaufsdeadline Mitte des Jahres einhalten zu können.

"Wollen kaufen"

Villachs Position? "Wir werden uns bemühen, eventuell infrage kommende Varianten möglichst rasch auszuarbeiten, um mit Ihnen in Verhandlungen treten zu können", heißt es in einem Schreiben von Bürgermeister Helmut Manzenreiter an Oberleitner. Vizebürgermeister Günther Albel konkretisiert im Gespräch mit der WOCHE: "Wir wollen kaufen. Jetzt warten wir auf ein Angebot." Allerdings sei man nur am Grundstück interessiert, das Gebäude müsse abgerissen werden. Die freie Fläche wolle man dann in Parzellen teilen und Villachern zu moderaten Preisen zum Kauf anbieten.

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