Der WOCHE-Überblick: So viel sollen Villachs Bürgermeister künftig verdienen

Der Überblick: Diese neuen Gehälter sollen Anfang Feber vom Kärntner Landtag beschlossen werden. Zum Vergleich haben wir die aktuellen Bezüge angeführt
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VILLACH. (vp, kofi). Lange wurde über neue Bezüge für Bürgermeister zwischen Landesregierung und Gemeindebund und auch innerhalb der Dreierkoalition von SPÖ, ÖVP und Grüne diskutiert. Seit Dezember steht der Kompromiss nun fest: 15 bis 27 Prozent mehr soll es für die Kärntner Bürgermeister geben. Damit bleiben die Gehälter, die bisher zu den niedrigsten in Österreich gehörten, weiterhin unter dem Bundesschnitt.

Rückwirkend angehoben

Die Lösung muss noch vom Kärntner Landtag beschlossen werden. Das passiert voraussichtlich im Februar. Dann würden die neuen Bezüge rückwirkend mit 1. Jänner angehoben. Ein Argument für die Erhöhung ist, dass man ohne Steigerung in Zukunft keine geeigneten Kandidaten mehr für das Amt finden würde. Wir haben uns die möglichen neuen und die alten Bezüge der Bürgermeister im Bezirk Villach Land angesehen, den Überblick finden Sie in der Tabelle unten.

Fast 900 Euro mehr

Die prozentuell stärkste Erhöhung würden demnach die Bürgermeister von Finkenstein und Velden erhalten – fast 900 Euro brutto. Die geringste Erhöhung gäbe es mit einem Brutto-Plus von 460 Euro für die Gemeindechefs von Stockenboi und Rosegg. Doch die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, weiß Alfons Arnold, Bürgermeister von Paternion und Gemeindebund-Sprecher des Bezirks Villach-Land. Denn jene Bürgermeister, die – wie er selbst – zwar bereits in Pension, aber noch nicht 65 Jahre alt sind, verdienen künftig unter Umständen sogar weniger als zuvor. Da sie mit den neuen Gehältern die Zuverdienstgrenze zur Pension überschreiten. "In meinem Fall heißt das: monatlich 500 Euro brutto weniger statt 900 mehr." Laut Auskunft des Gemeindebundes suche man derzeit fieberhaft nach einer Lösung für diese Situation.

Sozialrechtliche Änderungen

Das neue Paket sieht außerdem Mutterschutz und Karenz für Bürgermeisterinnen bei voller Bezugsfortzahlung und ein »Arbeitslosengeld« vor. Aus dem Amt scheidende hauptamtliche Gemeindechefs würden künftig je nach Amtsdauer eine gestaffelte Bezügefortzahlung von 50 Prozent erhalten.

Der Überblick: Diese neuen Gehälter sollen Anfang Feber vom Kärntner Landtag beschlossen werden. Zum Vergleich haben wir die aktuellen Bezüge angeführt
Verdient trotz Erhöhung künftig weniger: Paternions Bürgermeister Alfons Arnold
Autor:

Wolfgang Kofler aus Villach

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