Die imaginären Menschenrechte

Menschenrechte sind die dem Individuum zustehenden Rechte auf Schutz vor Eingriffen des Staates. Durch Aufnahme dieser Garantien in die Verfassungsurkunden erscheinen sie jetzt als Grundrechte. Dazu zählt das Recht auf Menschenwürde. Es gibt allerdings trotzdem viele Leute, die diese, gleich zusetzen mit Ansehen, nicht haben. Weiters das Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit. In der Realität allerdings nur, wenn man als Nonkonformist nirgends aneckt. Meinungsfreiheit gibt es in Wirklichkeit nicht. Die kleinste Abweichung von der herrschenden Meinung kann sogar mit Gefängnis bestraft werden. Themen wie Nationalsozialismus, Konzentrationslager etc. sind streng verboten. Äußert man sich moderat kritisch über Juden, Flüchtlinge, andere Völker oder Frauen, so gibt es eine Verwarnung wegen Antisemitismus, Fremdenhass, Rassismus und Sexismus. Die Presse unterliegt einem rigiden Maulkorberlass, der in Österreich schon auf höchster Ebene zur Sprache gekommen ist. Gewagte geschichtliche Themen können Konsequenzen nach sich ziehen. Die Begriffe Neger, Zigeuner und viele mehr dürfen nicht verwendet werden. Niemand kann sagen warum, zumal unser kompetentes Sprachbuch, der Duden, nichts dagegen hat.

Grundrechte sind durch Gesetze beschränkbar. Obwohl umfangreiche Garantien für das Individuum auf Papier erscheinen, gibt es doch einige eigenartige Verbote. Den rechten Arm in einem Winkel von 60 Grad nach oben auszustrecken, wird mit Gefängnis bestraft. Ebenso die Darstellung der Swastika. Diese ist ein uraltes Symbol. Es bedeutete das Sinnbild der Sonne bzw. Thors Hammer. In Europa wurde es oft als Kennzeichen von Unabhängigkeitsbewegungen gebraucht. Es ist dann aber zum Hakenkreuz mutiert.

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